24.04.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Der Zero Client des US-Startups Pano Logic ist jetzt auch in Deutschland zu haben. Mit dem Release Pano Virtual Desktop Solution 2.0 bietet die Thin-Client-Alternative zudem zusätzliche Funktionen. Die Geräte steuern bis zu zwei Monitore an, lasssen sich per WLAN oder WAN betreiben und unterstützen per USB mehr Handys und PDAs als bisher.
Mit dem Zero Client hat Hersteller Pano Logic das Thin-Client-Konzept zugespitzt. Ab sofort gibt es eine Neuauflage der mittlerweile auch in Deutschland verfügbaren Systeme. Die Pano Virtual Desktop Solution 2.0 soll Anwender mit zusätzlichen Funktionen überzeugen.
So sollen sich Clients jetzt auch effizient in Wide Area Networks (WAN) arbeiten. Über eine einzige T1-Leitung lassen sich so bis zu 20 Desktops bedienen, verspricht der Hersteller. Auf Wunsch lassen sich die kompakten Geräte auch in drahtlose Netzwerke einbinden. Entsprechende WLAN-Bridges hat der Hersteller zertifiziert.
An jedem Arbeitsplatz können bis zu zwei Monitore angesteuert werden. Die Gesamtauflösung des virtuellen Desktops beträgt dabei 3.840 mal 1.200 Pixel. Erweiterte Management-Funktionen sollen IT-Verantwortlichen zudem die Einrichtung und Pflege der Systeme erleichtern. Ausgebaut hat Pano auch die Zahl der Mobiltelefone und PDAs, die sich per USB an dem Client anschließen lassen.
Die Pano-Lösung besteht aus dem Zero Client und passender Software. Für den Betrieb des Produktes ist ein VMware ESX Server 3.5 nötig. Für diesen liefern der Hersteller den vorkonfigurierten Pano Management Server zur Verwaltung der Clients.
In Deutschland wird Pano Virtual Desktop Solution 2.0 von der Zenk Gesellschaft fuer Systemberatung vertrieben. Pro Desktop kostet die Lösung einmalig 350 Euro. Für Maintainance und Support veranschlagt der Anbieter weitere 60 Euro pro Jahr.
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