Dateimigration ist nur der Anfang: Dateivirtualisierung verbessert Leistung und Kapazität der Filer-Infrastruktur

Filevirtualisierung Teil 2: Technologie sowie Vor- und Nachteile der Lösungen

21.05.2008 | Autor / Redakteur: searchstorage.com / Ulrich Roderer

Checkliste für die Dateivirtualisierung

Fünf Entscheidungskriterien für die Implementierung der Dateivirtualisierung im Rechenzentrum:

  • In-Band or Out-of-Band: In-Band Filevirtualisierung bieten allen Filern im Netz ein einheitliches Interface. Sie vereinfachen dadurch das Management die Dateimigration. Allerdings können In-Band-Appliances zu einem Flaschenhals warden, wenn sie nicht richtig dimensioniert sind. Appliances mit Out-of-Band Dateivirtualisierung dagegen lasen sich meist ohne Änderung der Infrastruktur sofort einsetzen, benötigen aber eigene Agenten auf den Fileservern oder müssen in den In-Band-Modus wechseln, um Dateien migrieren zu können.
  • Global Namespace: Der globale Namensraum ist ein zentraler Katalog aller Dateien, die auf den Filern eines Unternehmens gespeichert sind. Firmen mit NAS-Namespaces müssen von diesen auf den Namensraum der Filevirtualisierungs-Appliance wechseln.
  • Verfügbarkeit der Appliance: Wird Dateivirtualisierung nur zur Migration von Dateien eingesetzt, ist de Verfügbarkeit kein großes Problem. Sowohl In-Band als auch Out-of-Band-Appliances erlauben Fehler ohne Datenverlust. Unternehmen aber, die permanent virtualisieren wollen, sollten auch die fortgeschrittenen Funktionen nutzen wie Striping über mehrere Server hinweg oder die Aggregation von Filer-Volumes, so dass die Verfügbarkeit den SLAs den Unternehmen entspricht.
  • Die Größe des Filer Volumes: Dateivirtualisierung wird häufig zu Konsolidierung von Dateisystemen auf einem Filer genutzt, die auf verschiedenen Dateiservern lagern. Umso wichtiger ist es zu beachten, dass die Größe der Volumes eine Größe nicht überschreitet, die noch innerhalb eines Backup-Fensters gesichert werden kann.
  • Support für Filer-APIs. Dateivirtualisierung entwertet die Leistung NAS-Betriebssystemen wie DART von EMC oder Data Ontap von Network Appliance nicht. Sie bieten Funktionen Snapshots und DateiDeshalb sollte darauf geachtet werden, das Dateivirtualisierung diese Funktionen unterstützt.

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