18.10.2007 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Martin Hensel
Seagate und weitere Branchengrößen, wie IBM und LSI, reagieren gemeinsam auf die Notwendigkeit, Daten direkt und automatisch zu sichern, wenn diese das Rechenzentrum verlassen. Die Firmen arbeiten an Standards, um Anwendern die direkte Datenverschlüsselung im Datacenter zu erleichtern.
Seagate kooperiert mit Unternehmen der Speicher- und Sicherheitsbranche, um die hardwarebasierende Seagate-Full-Disk-Encryption-(FDE)-Technik auf das gesamte Anwendungsgebiet von Enterprise-Festplatten auszudehnen. Verantwortliche in Rechenzentren sollen so einen bestmöglichen Schutz für ihre Daten erhalten.
Die Trusted Computing Group (TCG) definiert ein Sicherheitsprotokoll für die Kommunikation mit selbstverschlüsselnden Festplatten, wobei man sich an den Modellen von Seagate orientiert. Die Arbeitsgruppe IEEE-1619.3 entwirft zudem einen Standard für das Schlüsselmanagement; so soll eine Interoperabilität sichergestellt werden.
Die beteiligten Unternehmen sind zu dem Schluss gekommen, dass Verschlüsselung auf der Festplatte geschehen muss – nur so werden Leistung, Verwaltung, Sicherheit und Kompatibilität ohne großen Aufwand gewährleistet. Das unterstreicht auch das Interesse von US-Regierungsbehörden, wie etwa der National Security Agency (NSA), die ebenfalls eine FDE-Festplattenverschlüsselung präferieren.
Im Vergleich zu herkömmlichen Verschlüsselungswerkzeugen bietet die Drive-Level-FDE-Sicherheit einige Vorteile für die Sicherheit von ruhenden Systemdaten:
Die Auslieferung der Enterprise-Festplatten mit FDE-Verschlüsselung ist für 2008 geplant.
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