Data Domain erweitert Entry- und Midrange-Angebot

Storage-Systeme mit besserer Performance und höherer Kapazität

30.07.2007 | Redakteur: Martin Hensel

Der Speicherspezialist Data Domain hat sein Angebot an Systemen im Einstiegs- und Midrange-Segment mit drei neuen Lösungen erweitert. Alle Applicances setzten auf die hauseigene „Stream Informed Segment Layout“-Architektur, um den Datendurchsatz zu optimieren. Speziell mit dem Preis-/Leistungsverhältnis der Geräte will Data Domain punkten.

Mit den neuen Systemen DD510, DD530 und DD565 erweitert Data Domain sein Angebot an Storage-Produkten im Einstiegs- und Midrange-Bereich. Alle Lösungen basieren auf der hauseigenen „Stream Informed Segment Layout“-Architektur (SISLTM), die vor allem hohe Datendurchsatzraten begünstigt. Data Domain setzt auch bei den neuen Produkten weiterhin auf die Leistung von Multi-Core-Prozessoren und vermeidet damit die Abhängigkeit von überdimensionierten Storage-Subsystemen.

Die Einstiegs-Appliance DD510 erreicht bis zu 290 GByte pro Stunde Inline-Deduplizierungs-Backup- und -Restore-Performance. An Rohkapazität bietet das System 2,25 Terabyte, je nach Art des gewählten Backups finden komprimiert bis zu 65 Terabyte auf einem DD510 Platz. Das Schwestermodell DD530 erreicht eine Datendurchsatzrate von 360 GByte pro Stunde bei einem Fassungsvermögen von 4,5 Terabyte. Komprimiert lassen sich bis zu 140 Terabyte auf einer Appliance unterbringen. Noch mehr Leistungsreserven bietet das Midrange-Modell DD565, das pro Stunde 630 GByte an Daten verarbeitet. Die Rohkapazität beträgt bis zu 23,5 Terabyte, maximal können komprimiert 980 Terabyte an Daten gespeichert werden.

RAID-6 an Bord

Alle Appliances basieren auf dem Data Domain Operation System 4.2 (DD OS). Softwareseitig wird unter anderem Dual-Disk-Partity-RAID-6 unterstützt. Zudem sind die Lösungen zu allen gängigen Backup-Applikationen kompatibel. Dazu zählen beispielsweise Produkte von Atempo, BakBone, CA, CommVault, EMC, HP, IBM und Symantec. NAS-basiertes Backup-to-Disk und Tape-Library-Emulation (VTL) via Fiber-Channel sind parallel einsetzbar. Durch kontinuierliche Recovery-Verification sowie Fehlerüberprüfung und -beseitigung wird die ständige Verfügbarkeit der gespeicherten Daten sichergestellt.

Die Data-Domain-Systeme benötigen drei Höheneinheiten im Rack und verfügen über eigene Kühlung mittels redundanten Lüftern. Zwei Gigabit-Ethernet-Ports und ein serieller Port sind als Anschlüsse vorhanden, optional können diese durch zwei weitere Kupfer- oder Fiber-Channel-Buchsen ergänzt werden. Im DD510 und DD530 finden bis zu neun Hot-plug-fähige Festplatten Platz, das DD565 unterstützt dagegen bis zu zwei ES20-Disk-Schränke.

Der Einstiegspreis für die DD510-Appliance liegt bei 23.000 Euro. Das Schwestermodell DD520 kostet mindestens 54.000 Euro, während die Midrange-Variante DD565 mit minimal 114.000 Euro zu Buche schlägt. Alle Systeme sind ab sofort erhältlich.

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