Hitachi

Controller-basierte Virtualisierung

07.11.2006 | Autor / Redakteur: Siegfried Dannehl / Bernd Schöne

TagmaStore-Systeme stellen eine zentrale Schaltstelle für die Integration heterogener Speichersysteme dar

Mit der Tagma Store Universal Storage Plattform (USP) hat Hitachi Data Systems den Virtualisierungslösungen eine neue Kategorie hinzugefügt: Die Controller-basierte Virtualisierung.

Trotz vergleichsweise kleiner IT-Budgets müssen mittelständische Unternehmen heute ihre Service-Level den sich ändernden Marktgegebenheiten anpassen: Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, steigender Wettbewerbsdruck oder ganz einfach die Geschäftsprozesse transparenter und damit effizienter zu gestalten, erfordert verstärkt Investitionen im Bereich Informationsmanagement. Durch die gemeinsame Nutzung eines zentralen Speicher-Pools, der sich in viele Systeme virtuell aufteilen lässt, können nicht nur Softwarelizenzkosten gespart, sondern auch der Verwaltungsaufwand minimiert werden.

Array-übergreifender Spiegelungsmechanismus

Der NSC55 stellt eine zentrale Schaltstelle für die Integration heterogener Speichersysteme dar und ist damit einmalig im Markt. Im Gegensatz zu Virtualisierungskonzepten anderer Anbieter, welche die Virtualisierung außerhalb des Speichersystems implementiert haben, unterstützen die USP-Modelle ebenso wie der NSC55 sowohl Mainframes als auch NAS-Blades. Der NSC55 ermöglicht die Virtualisierung großer Speichermengen und die Vereinheitlichung aller speicherrelevanten Mechanismen – wie beispielsweise die Steuerung von Spiegelungen für unterbrechungsfreie Geschäftsprozesse – und das für alle gängigen, am Markt vorhandenen Speichersysteme. TagmaStore NSC55 verhält sich gegenüber den zu virtualisierenden Speichersystemen wie ein „herkömmlicher Server“.

Gigantische Skalierfähigkeit

In der größten Ausbaustufe ist er in der Lage, bis zu 16 Petabyte in einem einzigen SAN-Pool zu virtualisieren. Zusätzlich kann Tagma Store NSC55 bei Bedarf bis zu 72 Terabyte an eigener, interner Speicherkapazität zur Verfügung stellen. Als zentrale Steuereinheit stellt der NSC55 die Verbindung zu 48 FC-Ports, 16 ESCON- oder 16 FICON-Ports und acht IP-Ports sicher. Er unterstützt bis zu 6.144 Hosts und 16.384 logische Einheiten. 64 GByte Cache, sechs GByte Shared Memory. 32 CPUs und eine Bandbreite von 12,1 GByte/s helfen diesem intelligenten System, seine Aufgaben schnell und zuverlässig zu bewältigen.

Daten von Altsystemen durch unterbrechungsfreie Migration konsolidieren

Mit dem Hitachi Hicommand Tiered Storage Manager, der sich ebenfalls die Virtualisierungsfunktionen zunutze macht, lassen sich Daten jederzeit von einem Low- oder Midrange-System unterbrechungsfrei auf den NSC migrieren. Dies bildet ein wichtiges Instrument für die Realisierung einer Data-Lifecycle-Management-Strategie. „Indem eine optimale Anpassung zwischen dem Speichersystem (dem Ort, an dem die Informationen residieren) und der Applikation (dem Ort, an dem die Daten genutzt werden) stattfindet, schafft der NSC55 die Voraussetzungen, um IT und Geschäftsprozesse enger zu verzahnen“, erläutert Dr. Georgios Rimikis, Senior Product Manager Enterprise Solutions bei Hitachi Data Systems.

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