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Seit dem Frühjahr dieses Jahres liefert Intel seine neuen CPUs der Xeon 55xx-Serie die ehemals mit dem Codenamen Nehalem versehen waren. Diese CPUs umfassen vier Rechnerkerne, ein optimiertes Management der Energiesparfunktionen und diverse weitere Verbesserungen. Wenige Wochen später hat AMD mit den AMD Opteron Sechs-Kern-Prozessoren nachgezogen. Parallel dazu stellten die Serverhersteller neue Serversysteme mit diesen CPUs vor.
Zu den wichtigsten Baugruppen eines Servers zählen neben der CPU der Arbeitsspeicher und die Busarchitektur. Die weiteren Baugruppen wie etwa die
Grafikfunktionen, die Netzwerkanbindung und die Plattenspeichern werden ohnehin von Drittherstellern geliefert. Wenn nun also alle Server auf den gleichen Baugruppen basieren, scheint der Gestaltungsspielraum für die Hersteller gering. Welche Möglichkeiten haben sie, ihre Rechner bestmöglich zu optimieren und worin liegen diese? Diesen und weiteren Fragen geht dieser Beitrag nach. Dazu bezieht er sich exemplarisch auf die neuen Proliant G6-Rechnermodelle von HP.
HP klassifiziert seine Servermodelle in Generationen. Die neusten Modelle werden dabei als 6. Generation (G6) bezeichnet. Diese basieren auf den neuesten Mehrkern-Prozessoren von Intel und AMD. Jede neue Chip-Generation bietet immer mehr an Rechnerleistung als ihre Vorgänger. Dies gilt auch für die CPUs. In dieser Hinsicht ist das Mooresche Gesetz ungebrochen.
Doch der Fokus bei der Bereitstellung an Systemen liegt nun nicht mehr in der schieren Erhöhung der Rechenleistung. Deren fortlaufende Verbesserungen der CPU-Leistungen werden zwar gerne angenommen, sie stehen beim Aufbau der Rechenzentrums-Infrastruktur aber längst nicht mehr alleine.
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posted am 31.07.2009 um 18:08 von Unregistriert
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