25.11.2009 | Autor / Redakteur: Kevin Beaver und Stephan Augsten / Stephan Augsten
Unix-Derivate gelten als grundsolide Betriebssystem, die in der Regel gut bei Security-Tests abschneiden. Dennoch sollte man sich als Administrator nicht in Sicherheit wiegen und seine Wächterrolle vernachlässigen. Es gibt immer Mittel und Wege, ein OS noch sicherer zu machen. Unter Linux und Mac OS X empfiehlt sich hierfür das Open-Source-Tool Bastille Unix.
Fehlende Patches für Drittanbieter-Software und OS-Dienste, mangelnde Passwort-Richtlinien und Backup-Prozesse, menschliche Eingriffe und System-Tweaks: Über den Lebenszyklus eines Betriebssystems hinweg können verschiedenste Faktoren dazu führen, dass sich das Sicherheitsniveau deutlich verschlechtert. Da kann das Operating System von Haus aus noch so sicher sein.
Für Linux-Betriebssysteme gibt es allerdings ein Security-Tool, mit dem man eine sichere Grundlage für den zukünftigen Einsatz schaffen kann. Mit seinem Open-Source-Tool Bastille Unix vereinfacht der Sicherheitsexperte Jay Beale das Abhärten zahlreicher Unix-Derivate.
Bastille Unix ist für die gängigen Linux-Betriebssysteme Red Hat, Fedora Core, SuSE und Mandrake sowie für Debian und Gentoo erhältlich. Die Download-Links sowie OS-spezifische Hinweise zu den Linux-Versionen von Bastille Unix finden sich im Internet.
Für Mac-OS-Nutzer steht auf derselben Website eine Beta-Version des Tools zum Download bereit. Diese empfiehlt sich aber nur für Unix-Power-User, da kein Mac-spezifischer Installer existiert. Eine spezielle Version von Bastille Unix für HP-UX findet sich auf der Hewlett-Packard-Homepage.
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