Software-Hersteller nutzen fleißig AMDs Hybrid-Prozessor

AMD bringt Fusion-APU gegen Sandy-Bridge in Stellung

17.03.2011 | Redakteur: Daniel Feldmaier

Beim APU handelt es sich um eine integrierte Lösung mit CPU- und Grafikkernen.

AMD hat die Massenproduktion der Accelerated Processing Unit erfolgreich gestartet. Verschiedene Hersteller bieten bereits Mainboards auf Basis von AMDs neuer Brazos-Plattform an. Auch die Software-Industrie nutzt die Performance-Vorteile der Hybriden aus CPU und vollwertiger Grafik in bisher rund 50 Anwendungen.

AMD-Mainboards mit APU-Technologie kommen in diesen Tagen zeitgleich mit den überarbeiteten Intel-Sandy-Bridge-Boards auf den Markt. Mit der Brazos-Plattform für ULV-Zacate/Ontario-APUs präsentiert AMD seinen lange geplanten Konkurrenten zu Intels Atom-Serie.

Mit dem APU hat AMD einen komplett neuen Prozessor entwickelt. Dessen Konzept „Fusion“ besteht aus einer Kombination aus Grafikkarte und klassischem Prozessor. Anders als bei der Intel-Atom-Plattform wird dabei weder der Prozessor noch die integrierte Grafikeinheit im Funktionsumfang eingeschränkt.

Die AMD-Fusion-Familie soll Software-Entwicklern helfen, Hardware-Barrieren zu überwinden, indem sie seriell und parallel arbeitende Kerne kombiniert. Die Entwickler sollen durch die hohe Performance der APUs futuristische, visuell ansprechende Applikationen kreieren können, ohne dabei Leistungseinbußen in Kauf nehmen zu müssen. Dies soll auch für Notebooks gelten. Eines der Ziele der Fusion-Familie ist es möglichst viel „Rechenleistung pro Watt“ zu erzielen um eine besonders lange Akkulaufzeit zu erzielen. Mit Abmessungen von 19 mal 19 Millimeter findet die APU auch in schlanken Notebook-Gehäusen Verwendung.

Unter anderem bieten folgende Mainboard-Hersteller bereits Boards für AMD Fusion APUs an:

  • Gigabyte
  • Sapphire
  • Asus
  • Elitegroup
  • MSI
  • Foxcon
  • FSC

Software-Unternehmen wie Adobe, Arcsoft, Corel, Cyberlink und Microsoft bieten Anwendungen für APU-betriebe-PCs. Sie erzielen eine hohe Grafikleistung, Energie-Effizienz und Geschwindigkeit, also eine flüssige HD-Videowiedergabe, hohe Rechenleistung auch bei besonders anspruchsvollen Anwendungen, DirectX-11-fähige Grafiken und eine Akkulaufzeit, die den ganzen Tag hält. Derzeit verfügbar sind Prozessoren der AMD-C-Serie, der E-Serie und Embedded G-Serie.

Welche Prozessoren AMD in den nächsten Monaten nachschiebt und eine Liste der Software-Unternehmen die APUs nutzen finden Sie auf der nächsten Seite.

Inhalt des Artikels:

»1 »2 nächste Seite

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2050431)

Kostenrechnung für Cloud-Services
Was der CIO bei der Kostenrechnung zu beachten hat:

  • Erste Schritte
  • Verschiedene Assetzuordnungen
  • Verdeckte Kostenarten
  • u.v.m.


>> Jetzt Leitfaden lesen!