Nehalem treibt den Bandbreitendurchsatz von PC-Servern in unbekannte Höhen

Die Core i5/i7-Plattform bringt Intel ins Vordertreffen

08.09.2009 | Redakteur: Nico Litzel

Kingston liefert HyperX-DDR3-Dual-Channel-Speicher-Kits mit 1,65 Volt für Intels LGA1156 Core-i5- und Core-i7-Systeme aus.

Intels Prozessorgeneration Core i5/i7 eignet sich nicht nur für die Servervirtualisierung, sondern wird auch in puncto PCI- und USB-Peripherie mehr Bandbreite zur Verfügung stellen. Schon Intels P55-Express-Chipsatz unterstützt acht PCIe-Schnittstellen mit je 2,5 Gigatransfers pro Sekunde, sechs SATA-300-Anschlüsse und 14 USB-2.0-Ports. Moderne NAS-Systeme werden von dieser Bandbreite profitieren.

Die unter dem Codenamen Lynnfield bekannten Chips basieren auf Intels-Core-Mikroarchitektur mit dem Codenamen Nehalem und richten sich an Anwender, die eine hohe Leistung für digitale Medien, Spiele und vergleichbar rechenintensive Anwendungen brauchen.

Die Turbo-Boost-Technik beschleunigt dabei auch Anwendungen, die nicht alle Prozessorkerne auslasten, indem einzelne Kerne gezielt übertaktet werden. Die i7-Modelle arbeiten zudem mit Intels Hyper-Threading-Technik, sodass mit vier Kernen bis zu acht Threads parallel bearbeitet werden können.

Beim P55-Express-Chipsatz spricht Intel von „der revolutionärsten Design-Änderung seit der Erfindung des PCI-Bus in den frühen 1990er-Jahren“. Die beiden vorgestellten Core-i7/i5-Prozessoren sind die ersten Intel-CPUs für zwei Grafikkarten mit integrierter PCIe-16x-Grafik-Schnittstelle sowie einem Zwei-Kanal-Speichercontroller. Der einzelne P55-Express-Chipsatz bedient alle weiteren Input/Output- und Management-Funktionen. Frühere Chipsätze benötigten hierfür noch zwei getrennte Chips.

Die Kommunikation zwischen Chipsatz und Prozessor erfolgt über das neue Direct Media Interface (DMI), eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung, die biderektional 10 Gigabit pro Sekunde zwischen North- und Southbridge leistet.

Zudem unterstützt der Chipsatz acht PCI-Express-2.0x1-Steckplätze (2,5 Gigatransfers/Sekunde), Dual-Grafikkarten in einer sogenannten 2x8-Konfiguration sowie sechs SATA-300-Anschlüsse mit der unternehmenseigenen Matrix-Storage-Technik für RAID 0, 1, 5 und 10.

Xeon-Prozessoren für Entry-Server

Für kleine Betriebe mit einem Rund-um-die-Uhr-Betrieb sind zweckgebundene Server auf Basis der Intel-Xeon-Prozessoren sowie den 3400- und 3420-Chipsätzen eine gute Wahl, so Intel.

Sie steigern Herstellerangaben zufolge die Produktivität kleinerer Unternehmen, da sie als leistungsfähige Universalserver E-Mails, Dateien, Druckaufträge und dynamische Internetservices ohne Leistungsminderungen effizient abarbeiten können.

Server auf Basis von 3400-Prozessoren arbeiten Herstellerangaben besonders zuverlässig, da sie Funktionen wie Fehlerkorrekturverfahren im Speicher (Error Correcting Code Memory) und RAID 0, 1, 5 und 10 für Server-Betriebssysteme bieten.

Dank einer vierfach höheren Speicherkapazität (32 Gigabyte), der Turbo-Boost-Technik und Hyper Threading können diese Server ihre Rechenleistung automatisch an die Geschäftsanforderungen anpassen.

Zu den nun vorgestellten Prozessoren gehört auch die Low-Power-CPU L3426. Der Prozessor ermöglicht Intel zufolge „innovative Formfaktoren“ für Server in Umgebungen mit beschränkten Platzverhältnissen, die zudem eine besonders niedrige Wärmeentwicklung erfordern.

Passender Arbeitsspeicher für i7/i5-Systeme von Kingston

Kingston Technology liefert ab sofort HyperX-DDR3-Dual-Channel-Speicherkits mit 1,65 Volt aus, um die auf dem neuen Land Grid Array (LGA) Sockel 1156 basierenden Core-i7- und Core-i5-Systeme zu unterstützen. Das HyperX-4-Gigabyte-Dual-Channel-Kit (2.133 MHz, CL8) mit XMP-Unterstützung (Extreme Memory Profile) wurde speziell für Gamer und Enthusiasten entwickelt, die eine extreme Speicherperformance mit ihrer Core-i5-Plattform erzielen möchten.

Kingston liefert die HyperX-Produkte mit XMP-Unterstützung in unterschiedlicher Taktung aus. Die 4-Gigabyte-Kits bietet der Hersteller mit Geschwindigkeiten von 1.333, 1.600, 2.000 und 2.133 Megahertz an. Ab Ende September werden die ersten Systeme mit 1.333 und 1.600 MHz Taktung ausgeliefert.

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