Vorteile und Grenzen der ARM-Server: Achillesferse Software

ARM-Server im Rechenzentrum: weniger Strom und Kühlung

02.02.12 | Autor / Redakteur: Brien Posey / Ulrich Roderer

HP entwickelt im Rahmen des Projekt-Moonshot Serverplattformen mit ARM- sowie Intel-Atom-Prozessoren. (Bild: HP)
HP entwickelt im Rahmen des Projekt-Moonshot Serverplattformen mit ARM- sowie Intel-Atom-Prozessoren. (Bild: HP)

Mit den ARM-Servern hält eine neue Generation von Servern Einzug in das Rechenzentrum. Sie versprechen extrem hohe Skalierbarkeit der Rechenleistung, sollen dabei aber besonders sparsam bei Kühlung und Stromverbrauch sein.

Traditionelle Prozessoren können Hunderte unterschiedliche Instruktionen für jede Anwendung ausführen. Dafür allerdings benötigen sie auch Hunderte von Millionen Transistoren, um die unzähligen logischen Bedingungen verarbeiten zu können, die diese Instruktionen erzeugen.

Daraus erklären sich auch die hohen Produktionskosten dieser Prozessoren: Der neueste "Intel Xeon"-Prozessor kostet mehr als 1.000 Dollar. Darüber hinaus hat diese Prozessor-Generation einen hohen Bedarf an Kühlung und Strom, die die Kosten für ein Rechenzentrum in die Höhe treiben.

Die ARM-Architektur

Im Gegensatz dazu überwinden ARM-Prozessoren diese negativen Begleiterscheinungen, weil sie auf einem reduzierten Set von Instruktionen beruhen beziehungsweise einer RISC-Architektur beruhen (ARM steht für Advanced RISC Machines). Dadurch lässt sich dieser Prozessor kostengünstiger herstellen und benötigt weniger Strom und Kühlung.

Die reduzierte Anzahl an Transistoren verbessert darüber hinaus die Performance, weil eine Instruktion nur wenige logische Schritte umfasst. ARM-Prozessoren sind seit Jahrzehnten auf dem Markt und kommen in Smartphones, Druckern oder digitalen Kameras zum Einsatz.

weiter mit: Ist ARM bereits Datacenter-tauglich?

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