11.02.2009 | Redakteur: Ulrich Roderer
IBM arbeitet an einer dynamischeren IT-Infrastruktur. Sie adressiert Themen wie globale Vernetzung, komplexe Lieferketten sowie Governance und Compliance, Risiko-Management und die Abwehr von Sicherheitsbedrohungen.
Zur Cebit hat sich IBM zum Ziel gesetzt, „smart“ zu werden. Jetzt kündigt Big Blue gebündelte Lösungen an, die digitale und physische Infrastrukturen integrieren und das Service-Management ausbauen helfen sollen. Die neue Infrastruktur soll Unternehmen in die Lage versetzen, durch Informationsmanagement die wachsenden Anforderungen, die mit den Themen Governance, Compliance, Verfügbarkeit, Laufzeit, Risiken und Sicherheit verbunden sind, zu bewältigen.
Nicht zuletzt will Big Blue die Rechenzentren mehr optimieren. Seit 1996 sind die Rechenzentrumskosten, z.B. für Strom, Stellplatz, Kühlung um ein Achtfaches gestiegen. Die durchschnittliche Serverauslastung hingegen liegt bei noch immer nur sechs bis 16 Prozent.
Die Lösungen
Im Bereich des Service Management kündigt IBM einige neue Lösungen an:
Die IBM Service Management Industry Solutions umfassen ein neues Software- und Service-Angebot, das speziell auf die sieben Branchen Energieversorgung, Chemie & Erdöl, Telekommunikation, Handel, Banken, Elektroindustrie und Produktion zugeschnitten ist. Das Angebot umfasst Service-Management-Software sowie Services der Global Business Services, der Global Technology Services und von spezialisierten IBM Business Partnern.
Gemeinsam ermöglichen sie die Entwicklung und Implementierung von IT-Systemen, die eine gesamte Industrie-Infrastruktur zentral verwalten und überwachen können. Das soll zu mehr Arbeitsleistung sowohl der herkömmlichen Assets wie etwa Produktionsroboter, als auch moderner Technologien wie „Smart Meter“ und RFID führen.
IBM stellt zudem neue Services vor, die Kunden helfen, Service-Management-Strategien zu entwickeln und zu implementieren. Diese Service Management Implementation Enhancement & Accelerators helfen beim Design neuer Services und der Anwendungsplanung auf der Basis von Tivoli Software-Komponenten. Die Service Management Implementation Enhancement & Accelerators vervollständigen die IBM Service Management Industry Solutions.
IBM bietet ausserdem Methoden der Governance-Beratung an. Sie sollen Unternehmen mehr Transparenz der tatsächlichen Leistungen und mehr Kontrolle über die Geschäftsprozesse ermöglichen und damit die Reaktionsfähigkeit verbessern.
Eine Schlüsselkomponente ist dabei der Tivoli Automation Manager. Er automatisiert Design, Entwicklung und Management von Schlüsselservices wie Middleware, Anwendungen, Hardware und Netzwerke, also Aufgaben, die heute hauptsächlich manuell erledigt werden und daher anfällig für Fehler, Unpünktlichkeit und andere menschliche Fehler sind.
Immer mehr IT-Infrastruktur-Elemente arbeiten mit eingebauter Verschlüsselung, damit sie geschützt sind. Neue Tivoli Key Lifecycle Manager Software unterstützt Unternehmen dabei, den Lebenszyklus von Encryption-Schlüsseln zu vereinfachen. Die Sicherheit wird dabei durch einen Schlüssel-Management-Prozess zentralisiert, automatisiert und verstärkt.
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