22.10.2007 | Redakteur: Florian Karlstetter
IBM entwickelt sein Großrechnerbetriebssytem z/VSE weiter. Neben der Unterstützung für mehr VSE Tanks wird das Mainframe-OS eine Verschlüsselungseinrichtung beinhalten, auch sollen mit dem neuen Release z/VSE-Produktionsdaten in neue Linux-Anwendungen integriert werden können.
Mit der Weiterentwicklung möchte IBM Bestandskunden bei ihren Anforderungen an Skalierbarkeit, Sicherheit und Integrationsfähigkeit unterstützen. Erste Einblicke in die geplanten Verbesserungen gab das Unternehmen auf einer internationalen Tagung der Guide Share Europe (GSE), die derzeit in Böblingen stattfindet.
Das neue z/VSE (Virtual Storage Extended) soll Unterstützung für mehr VSE Tanks und mehr realen Storage mit sich bringen, mit der Encryption Facility erhält das Mainframe-Betriebssystem zudem ein neues Merkmal, das z/VSE-Kunden zusätzliche Optionen zur Sicherung von kritischen Unternehmensdaten verschafft. Außerdem soll mit dem neuen Release eine Integration zwischen z/VSE und Linux auf System z möglich sein, damit z/VSE-Produktionsdaten auch in neue Linux-Anwendungen integriert werden können.
Die generelle Verfügbarkeit für das neue z/VSE-Release ist für das vierte Quartal 2008 geplant.
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