Versionsupdate von Mainframe-Betriebssystem, Virtualisierungsschicht und System-z10-Hardware

IBM schnürt Mainframe-Pakete für kleine und mittlere Unternehmen

02.12.2008 | Autor / Redakteur: Peter Hempel / Dirk Srocke

Mehr Freizeit für Pinguine: IBM-Mainframes sollen Linux-Workloads schneller abarbeiten.

IBM will mit Mainframe-Softwareanpassungen auf die Bedürfnisse kleiner und mittelgroßer Unternehmen eingehen. Das Software-Team des Forschungs- und Entwicklungszentrums in Böblingen hat das z/VSE-Betriebssystem aktualisiert, um es sicherer zu machen. Auch zusätzliche Speichermöglichkeiten sollen mit Version 4 Release 2 möglich sein.

Das Betriebssystem z/VSE Version 4 Release 2 von IBM bietet auf Mainframes zusätzliche Funktionen, um das gesamte System an die individuellen Bedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen anzupassen. Ein neu entwickelter LDAP-Client (Lightweight Directory Access Protocol) soll die Mainframe-Umgebungen sicherer machen. Die neue Version unterstützt den IBM SAN Volume Controller, was für mehr Auswahl an Plattenspeicheroptionen zulässt.

Auch die IBM Virtualisierungstechnologie für den Mainframe, z/VM, wurde aktualisiert. Auf einem System z10 richtet z/VM Version 5 Release 4 eine logische z/VM-mode Partition (LPAR) ein. Das soll die Flexibilität erhöhen.

Ergänzend wurde auch der neue IBM System z10 Business Class Server (z10 BC) vorgestellt. Der Mainframe bietet z10-Technik in einer Version, die auf kleine und mittelständische Unternehmen angepasst wurde. IBM verspricht mit den neuen Modellen bis zu 40 Prozent mehr Performance bei inkrementellen Linux-Workloads zum halben Preis gegenüber den Vorgängermodellen.

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