HP erweitert adaptive Infrastructure-Portfolio

HP BladeSystem Matrix vereint Software, Server, Storage und Netzwerk

23.04.2009 | Redakteur: Florian Karlstetter

Das HP BladeSystem Matrix ist mit neuen Flex-10 Eternet-Modulen für 10Gb-Netze ausgestattet.

Hewlett-Packard hat auf der Technology@Work in Berlin mit HP BladeSystem Matrix (Matrix) eine Plattform vorgestellt, die Software-, Server-, Storage- und Netzwerklösungen zusammenführt und die Bereitstellung von Services für das Rechenzentrum automatisiert.

Das von HP vorgestellte Matrix-System ist Teil des Adaptive Infrastructure (AI)-Portfolios von HP. Mit Matrix entsteht eine Infrastruktur, die direkt für den Geschäftseinsatz nutzbar ist. Die Matrix-Plattform vereinfacht Herstellerangaben zufolge komplexe Infrastruktur-Aufgaben wie zum Beispiel Disaster Recovery, Kapazitätsplanung, Konsolidierung und Bereitstellung von Ressourcen.

Mit HP Matrix Orchestration Environment, einer Schnittstelle für das einheitliche Management, lässt sich die Applikations-Infrastruktur einfach entwerfen, in Betrieb nehmen und optimieren. So erhalten Unternehmen einen integrierten Pool an Ressourcen, die sich sowohl in physischen als auch in virtuellen Umgebungen einsetzen lassen.

Über das Self-Service-Portal von Matrix können IT-Verantwortliche einfach Infrastruktur-Komponenten für Applikationen bereitstellen. Damit sollen Ressourcen für geschäftliche Anforderungen innerhalb von Minuten zur Verfügung stehen. Die Kapazitäten werden den Anforderungen je nach Bedarf zugeteilt und – sobald sie nicht mehr benötigt werden – wieder in den Pool zurückgegeben. Die Infrastruktur ist damit wesentlich besser ausgelastet.

Matrix basiert auf dem HP BladeSystem-Portfolio. Damit profitieren Kunden auch von dem intelligenten Energiemanagement dieses Systems. So trägt etwa die HP Thermal Logic Technology dazu bei, dass die IT rund 30 Prozent weniger Energie benötigt. Die Technologie ermöglicht es außerdem, den Energieverbrauch exakt aufzuzeichnen, sodass künftige Kapazitäts- und Budget-Planungen genauer durchgeführt werden können.

Automatisierte Abläufe zur Infrastruktur-Bereitstellung erhöhen die Produktivität und senken die Fehlerquote. Damit lassen sich manuelle Schritte reduzieren und die Abstimmung zwischen den verschiedenen IT-Teams besser koordinieren. Kunden können Matrix über den HP Factory Express beziehen. Dieses HP-Angebot für die kundenspezifische Anpassung und Integration umfasst spezielle Dienstleistungen für die Implementierung vor Ort sowie für das Projektmanagement und stellt so einen nahtlosen Einsatz der HP-Lösungen sicher. Eine Matrix-Umgebung lässt sich auf bis zu 1.000 Systeme skalieren.

Matrix ist mit den neuen HP Virtual Connect 8Gb Fibre Channel und Flex-10 Ethernet-Modulen ausgestattet. HP Virtual Connect Flex-10 ist die erste Interconnect-Technologie, die es ermöglicht, die Bandbreite eines 10Gb-Ethernet-Netzwerk-Ports auf vier Netzwerkkartenverbindungen aufzuteilen. Dies erspart den Kauf von zusätzlicher Hardware für das Netzwerk.

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2021499)

Kostenrechnung für Cloud-Services
Was der CIO bei der Kostenrechnung zu beachten hat:

  • Erste Schritte
  • Verschiedene Assetzuordnungen
  • Verdeckte Kostenarten
  • u.v.m.


>> Jetzt Leitfaden lesen!