13.10.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Hempel
Im kommenden Jahr will Sun eine Opensolaris-Distribution für Sparc-Plattformen anbieten. Das Entwicklerteam um Timothy Cramer sammelt derzeit Vorschläge für die Implementierung. Anwender können mitentscheiden, welche Sparc-Prozessoren zuerst unterstützt werden. Zudem wollen die Programmierer wissen, ob Bedarf an einer Live-CD oder einer GUI besteht.
Sun plant für Sparc-Rechner eine Open-Source-Distribution des eigenen Betriebssystems Solaris. Die Entwickler wollen das erste Programmpaket noch vor April 2009 fertigstellen. Wie das Unix-Derivat konkret aussehen soll, können Anwender mitbestimmen.
In einem jetzt veröffentlichten Schreiben bittet Timothy Cramer, für Sun beim Solaris Engineering tätig, um Vorschläge: Potentielle Nutzer sollen die Implementierung von Opensolaris für Sparc-Rechner mitgestalten.
Der Entwickler fragt beispielsweise, ob die Portierung bevorzugt für ältere oder aktuelle Prozessormodelle angepasst werden soll. Zudem wollen die Programmierer wissen, ob Anwender auf eine Live-CD oder eine graphische Desktop-Oberfläche (GUI) Wert legen. Glaubt man dem Schreiben, werden Vorschläge und Wünsche ernst genommen.
Bislang sind für Sparc bereits die Distrubutionen Solaris 10 und Solaris Express erhältlich. Die angekündigte Open-Source-Lösung soll „immer die neuesten Technologien“ beinhalten und damit aktueller sein als die anderen Solaris-Versionen.
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