08.06.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter
Die Initiative EnergieEffizienz empfiehlt, die Durchführung folgender sieben Maßnahmen zu prüfen:
Prüfen der Raumtemperatur und schrittweise Erhöhung der Raumtemperatur auf den zulässigen Maximalwert verbunden mit der Prüfung der mittleren relativen Luftfeuchtigkeit.
Mit jedem Grad höherer Raumtemperatur sinkt der Stromverbrauch für die Klimatisierung um ein bis drei Prozent. Wissenschaftliche Untersuchungen und praktische Erfahrungen belegen, dass als Richtwert eine Raumlufttemperatur von 26 Grad Celsius ohne Einschränkung der Betriebssicherheit eingestellt werden kann (Quelle: Bundesamt für Energie, Schweiz).
Daneben hat die Luftfeuchte einen hohen Einfluss auf den Stromverbrauch: im Sommer durch die notwendige Abkühlung bis zum Taupunkt, im Winter durch die notwendige Heizenergie zur Befeuchtung.
Die abzuführende warme Luft vermischt sich häufig mit frischer, kalter Luft vom Kühlsystem. Dadurch wird viel Energie vergeudet. Eine einfache Überprüfung der Leitbleche eines geteilten Kühlsystems auf ihre korrekte Fixierung kann diese Vermischung häufig wirkungsvoll vermeiden.
Häufig sind Düsen, Blenden oder Lüftungsschlitze verstopft oder zugestellt. Die Wiederherstellung des ungehinderten Luftstroms sorgt für volle Leistung des Kühlsystems und eine ausreichende und effiziente Kühlung systemkritischer Elemente.
Den Standort der Temperaturfühler für die Raumkühlung auf ausreichenden Abstand zu Wärmequellen prüfen. Im Bedarfsfall für einen ausreichenden Abstand von Wärmequellen sorgen. Diese Maßnahme vermeidet systematische Fehlsteuerungen der Klimatisierung.
Für die Kühlung und Konditionierung der Raumluft besitzen Rechenzentren und Serverräume meist mehrere Installationen. Häufig sind jedoch die Betriebsparameter der Anlagen nicht aufeinander abgestimmt, sodass die Anlagen gegeneinander arbeiten (z.B. eine Anlage kühlt/entfeuchtet, die andere heizt/entfeuchtet).
Aus diesem Grund sollten die Betriebsparameter der Klimaanlagen geprüft und gegebenenfalls aufeinander abgestimmt werden, um unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.
Eine Vielzahl von Klimaanlagen besitzen Energiesparfunktionen. Abhängig von der Lokalisation der Anlage können mit der bedarfsgerechten Aktivierung der Energiesparfunktion substanzielle Energieeinsparungen erzielt werden.
Eine weitere Reduzierung der Energiekosten ist durch diese Kühlvariante möglich: Umlaufende Luftmengen (Ventilation) und damit der Stromverbrauch können reduziert werden. Zusätzlich können die Temperaturen im Kaltwasserkreislauf erhöht werden. Dadurch verbessert sich die Leistungszahl der Kältemaschinen und eine Freie Kühlung ist für längere Zeiträume möglich.
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