08.06.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter
Mit der heutigen Leistungsdichte ist es unumgänglich, Serverräume entsprechend zu kühlen. Durch schlecht justierte Systeme und unpassende Technologien wird bei dieser Klimatisierungsaufgabe jedoch allzu oft erheblich mehr Energie als erforderlich eingesetzt und es entstehen unnötige Kosten.
Der Anteil des Stromverbrauchs für die Klimatisierung kann bis zu 50 Prozent der gesamten Stromkosten betragen. Doch mit den optimalen Lösungsansätzen und modernen Technologien lassen sich diese Kosten erheblich reduzieren.
Der energieverbrauchsoptimierte Betrieb der Klimatisierung sowie der Einsatz effizienter Kühl- und Klimatechnologie bieten wichtige Ansatzpunkte für die nachhaltige Senkung der Stromkosten.
In der Initiative EnergieEffizienz, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird, zeigen die Dena (Deutsche Energie-Agentur) und einige Energiekonzerne Möglichkeiten auf, wie bei Kühlung, Klimatisierung und der Grundtemperierung des Raumes Energieeinsparpotenziale zu erschließen sind.
Die primäre Aufgabe der Serverraumklimatisierung liegt vor allem darin, systemkritische Komponenten (CPU, Laufwerke, USV-Batterien, etc.) auf einem Temperaturniveau zu halten, das einen störungsfreien Betrieb erlaubt und Schäden durch Überhitzungen abwendet. Im Normalfall werden diese Komponenten nicht direkt gekühlt, sondern die Kühlluft wird über geeignete Installationen direkt zu den systemkritischen Wärmequellen geleitet.
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