10.07.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter
Bisher gibt es keine wirklich integrierten Managementsysteme für Strom und Kühlung, die den Administratoren genaue Daten über Stromverbrauch und Stromversorgung eines Rechenzentrums liefern würden. Einige Anbieter arbeiten nach Aussagen von Analyst Bell an solchen integrierten Lösungen, um die permanenten Stromschwankungen in den Griff zu bekommen. Sie sollen in den nächsten Jahren verfügbar werden.
„Bisher gibt es keine befriedigenden Lösungen. Einige Hersteller bieten Produkte an, die nur die eigenen Systeme überwachen und nicht mit anderen zusammenarbeiten. Einige Kontrollsysteme erstellen zwar eine Übersicht des Gesamtstromverbrauchs, überwachen aber nicht den Stromverbrauch einzelner Server“, sagt Bell.
Viele Hersteller vermarkten ihre Systeme als effizient, doch bei welcher Last, die stark variieren kann? Bell empfiehlt deshalb, die durchschnittliche Arbeitslast eines Servers zu ermitteln und dann den Hersteller nach Leistungsdaten bei dieser Last zu fragen.
Zudem empfiehlt es sich, Optimierungen im Rechenzentrum durchzuführen: Warm/Kaltgänge, Lecks im doppelten Boden abdichten, hochintegrierte Systeme mit normalen Servern abwechseln, virtualisieren.
Wer plant, sein Rechenzentrum in einer Co-Location hosten zu lassen, sollte den Betreiber fragen, wie er die Stromkosten verrechnet: Nicht dass die Geringverbraucher die Großverbraucher mitfinanzieren. Zudem sollte abgeklärt werden, ob der Betreiber ein Energiemanagement einsetzt und welche Resultate dieses bezüglich Strom und Kühlung zeigt.
Die Hauptkriterien zur Kostensenkung sind nach Gartner:
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