20.08.2010 | Redakteur: Andreas Bergler
Bei der Rechenzentrumsplanung dürfen Maßnahmen für den Notfall nicht außer Acht gelassen werden. Interxion, europäischer Anbieter von carrier-neutralen Rechenzentren, gibt wichtige Hinweise, wie Unternehmen Störungen vorbeugen können.
Das weltweite Datenaufkommen verzeichnet enorme Zuwachsraten. Die Produktivsysteme, die geschäftskritische Daten verarbeiten, müssen ausfallfrei arbeiten, da ein Systemausfall im schlimmsten Fall die Existenz des Unternehmens bedrohen kann. Wie der Speicherhersteller Onstor in einer Studie festgestellt hat, sind viele interne Rechenzentren mit ihrer Infrastruktur und ihrer IT an ihrer Leistungsgrenze angelangt oder rechnen damit, in Kürze dort anzukommen.
Aufgrund von Platzmangel oder Engpässen bei Stromversorgung oder Klimatisierung im eigenen Rechenzentrum entscheiden sich immer mehr Unternehmen für alternative Lösungen wie etwa Collocation. Bei dieser Lösung wird lediglich eine Stellfläche im Rechenzentrum eines Dienstleisters angemietet. Sie ist mit ausfallsicherer Stromversorgung und Klimatisierung ausgestattet und durch unterschiedliche Sicherheitsmechanismen abgesichert. Die eigene IT wird mit eigenem Personal dort weiter betrieben.
Wer sein Rechenzentrum, beziehungsweise Teile davon, gar nicht in fremde Hände geben will, sollte für Notfälle zumindest vorbeugende Maßnahmen getroffen haben. Wie im Krisenfall der Geschäftsbetrieb in kritischen Unternehmensbereichen wieder aufgenommen oder fortgesetzt werden kann, wird in so genannten Business Continuity- oder Disaster-Recovery-Plänen beschrieben. Interxion gibt hierfür hilfreiche Anhaltspunkte:
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