18.06.2008 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner
Bereits vor einem Einsatz von System Center Configuration Manager (SCCM) 2007 ist es vorteilhaft, alle benötigten Servergeräte und dort installierte Software zu kennen. Denn einige Server können Mehrfachrollen innehaben, das heißt, sie müssen nicht exklusiv bereitstehen, andere sollte man für SCCM-only reservieren. Der Artikel hilft bei der Vorprojektierung und zeigt den Leistungsumfang von SCCM, aber auch welche IT-Abteilungen in das Projekt integriert werden müssen.
System Center Configuration Manager 2007 Service Pack 1 lässt sich ohne aktuelle Service Packs und einigen Patches für Windows Server 2003 und Windows Server 2008 (hier nicht getestet) nicht fehlerfrei einrichten. Bei dem angekündigten Release „R2“ ist ebenfalls davon auszugehen.
Für die Testumgebung muss ein separates Netz verwendet werden, um eine eventuelle Ausbreitung von SCCM zu unterbinden. SCCM kann selbständig Netzwerkkomponenten ermitteln, und verstößt so gegen eine etwaige IT-Sicherheitsrichtlinie in der Produktivumgebung.
Neben allgemeinen Netzwerk, Datei- und Active Directory-Kenntnissen, müssen folgende Bereiche bzw. Produkte abgedeckt werden:
Man kann also schon sehen, dass zwar in der Testphase das Team klein sein kann, im produktiven Bereich aber mit einigen Administratoren pro SCCM-Standort zu kalkulieren ist. Der „Standort“ (Site) bezeichnet eine administrative Einheit.
Neben dem Know-how der Administratoren müssen allein schon wegen der IT-Sicherheitsrichtlinie Kompetenzen definiert, überwacht und dokumentiert (!) sowie den betreffenden Mitarbeitern erteilt werden. IT-Sicherheitsrichtlinien existieren in vielen Firmen, insbesondere in denen, die nach BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) oder ISO 27001f (International Standards for Business, Government and Society) zertifiziert sind.
Die IT-Sicherheitsrichtlinie schreibt vor, dass Geschäftsführung, Datenschutzbeauftragte (bzw. IT-Sicherheitsbeauftragte) und Betriebsrat ein Gremium bilden, um Sicherheitsrichtlinien zu beauftragen und zu überwachen.
Ein mögliches Ergebnis wäre ein Team, das personell folgende Aufgaben abdeckt:
Des Weiteren können Schnittstellen zu anderen IT-Bereichen, wie der Sicherheit (für Public Key Infrastructure) und anderen Datenbank-Administratoren zwecks Erfahrungsaustauschs geschaffen werden.
weitere Beiträge unserer SCCM-Reihe im Überblick:
»1 »2 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2013411)