Unified Communication goes virtual.

Maximieren Sie die Nutzen von Unified Communication

28.07.2008 | Autor / Redakteur: Paul Liesenberg* / Ulrich Roderer

Sie SONA-Architektur von Cisco besteht aus drei Schichten

Um optimale Geschäftsabläufe zu gewährleisten sollte die Kommunikation vereinheitlicht werden, aber die Anforderungen der jeweiligen Geschäftsbereiche, Abteilungen und der einzelnen Standorte sowie der entsprechenden Anwendungen werden häufig unabhängig von einander gelöst. In Anbetracht dieser Ausgangsituation stellt sich die Frage, wie ein Unternehmen eine funktional einheitliche Kommunikations-Strategie (UCC, Unified Communication) durchsetzen kann?

Eine dienstorientierte Netzwerkarchitektur (SONA, Service Oriented Network Architecture) kann eine unternehmensweit einheitliche Kommunikation gewährleisten und gleichzeitig bei den Kosten und der Flexibilität erhebliche Vorteile bieten. SONA konsolidiert gemeinsame Anwendungsfunktionen wie Multicasting, Verschlüsselung, Lastverteilung (Load Balancing) sowie Data Caching und virtualisiert diese im Netz, so dass Anwendungen von Usern im gesamten Unternehmen gemeinsam einsetzbar sind.

Diese Architektur liefert sowohl eine Reihe von wiederverwendbaren allgemeinen Services wie Identitätsverwaltung (Identity Management), Ortung, Mobilität und Sicherheit als auch spezifische Dienste wie Anrufkontrolle, Datenverschlüsselung, Nachrichten-Protokolle und Protokollauswertung. Aufbauend auf diesen Services können unternehmensweite Anwendungen und Business-Prozesse entwickelt werden, die eine multimediale und funktionale Zusammenarbeit der Mitarbeiter und Anwendungen in einer skalierbaren Art ermöglichen.

SONA-Framework-Layers

Der SONA Framework liefert einen holistischen, netzbasierten Ansatz zur Integration von Business und Technik. Er besteht aus drei Schichten: dem Netzsystem-Layer, dem integrierten Netzwerk Layer und dem Applikations-Layer.

Die Netzsystemschicht (Network System Layer) ist das einzige konvergierte IP-Netz, das intelligente Konnektivität für alle Services und Anwendungen einschließlich Sprache über das Unternehmen hinweg bereitstellt.

Die integrierte Netzverwaltungsschicht (Integrated Network Services Layer) bietet Netzwerk-Infrastruktur-Services, die für den wirksamen Einsatz einer UC Lösung über das Unternehmen hinweg wichtig sind. Das schließt Sicherheit, Service-Qualität (QoS, Quality of Service) und Servicemanagement ein.

Die Anwendungsschicht (Application Layer) führt traditionelle kommerzielle Anwendungen und Kollaborationsanwendungen wie Telefonie, Unified Messaging, Video, Web-Konferenz, Kundenkontakt und Instant Messaging aus, die netzbasierte Services verwenden.

Die Migration auf eine SONA-basierende Netzwerk-Infrastruktur mag aufwändig erscheinen, aber die folgende Strategie zeigt in fünf einfachen Schritten, wie man zum Ziel kommt.

  • Stufe 1: Planung. Zuallererst sollte die notwendige Unterstützung der Geschäftsleitung vorhanden sein. Die Verantwortlichen für den Bereich sollten sich die Zusicherung holen, dass ihnen alle notwendigen Ressourcen und Anwendungen bereitgestellt werden. Zudem sollten Zusammenhänge zwischen Anwendungen und Datenbanken ermittelt und userbasierte Policies eingerichtet werden.
  • Stufe 2: Konsolidierung. Während der Konsolidierung muss man sich darauf konzentrieren, die Infrastruktur von einer Geschäftsgruppenausrichtung auf eine projektbasierte Ausrichtung zu bewegen. Im diesem Schritt müssen die EDV-Ressourcen und netzwerkbasierte Storage-Systeme standardisiert werden. Dies schließt die Zusammenführung von einzelnen Storage-Ressourcen zu einer großen Einheit (SAN, Storage Area Netzwork) mit Hilfe von virtuellen SANs ein.

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