21.07.2009 | Autor / Redakteur: Paul Kirvan / Nico Litzel
Der Verlagerung eines Rechenzentrums ist weit komplexer als hier geschildert. Umso wichtiger ist es, Backup- und Notfallpläne in der Schublade zu haben. Zu den Risiken zählen:
Die oben aufgeführte Liste soll nur ein erster Anhaltspunkt sein, welche Risiken im Zuge eines Umzugs auftreten können. Niemand kann alles vorhersehen. Es zu versuchen, ist auch nicht sonderlich praktikabel. Sollten keine Notfallpläne erstellt haben, so sollten Sie zumindest einen detaillierten Umzugsplan erstellen, in dem detailliert die einzelnen Schritte aufgezeigt werden und in dem Kontaktdaten verzeichnet werden, sodass Sie schnell auf Probleme reagieren und Alternativen erarbeiten können.
Wenn Sie Notfallpläne erstellt haben: Studieren Sie diese, um einen Eindruck zu gewinnen, was beim Umzug schief gehen kann. Setzen Sie während des Umzugs immer mal wieder kurze Meetings an, um zu bestimmen, welche Risiken aktuell auftreten und wie mit diesen umzugehen ist.
Nach Abschluss des Umzugs sollten Sie ausführlich analysieren, was geklappt hat und was weniger gut gelaufen ist. Darüber hinaus sollten Sie ihre Notfallpläne, nachdem Sie wieder zum Regelbetrieb übergegangen sind, so schnell wie möglich aktualisieren. Üben Sie dann immer mal wieder die in den Plänen aufgezeigten Verfahren und vor allem: Halten Ihre Pläne stets aktuell!
Die Verlagerung eines Rechenzentrum ist mit vielen Risiken verbunden. Mit umfangreichen Vorbereitungen, die auch Notfall- und Geschäftskontinuitätspläne enthalten, können Sie Risiken minimieren und die Chancen auf einen reibungslosen und unterbrechungsfreien Umzug erhöhen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2040137)