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Ein Umzug des Rechenzentrums kann aus den verschiedensten Gründen scheitern. Solche umfangreichen Umzüge lassen sich für gewöhnlich nicht über Nacht bewerkstelligen, sondern nehmen mehrere Tage oder Wochen in Anspruch, sodass leicht etwas dazwischenkommen kann, das den Zeitplan über den Haufen wirft. Beispielsweise könnten Kollegen das Unternehmen verlassen oder neue Kollegen werden eingestellt. Mitarbeiter, die Schlüsselpositionen besetzen, können überraschend ihren Dienst quittieren oder Ihr Unternehmen wird übernommen.
Ein unzureichendes Platzangebot oder Probleme mit der Stromversorgung im neuen Rechenzentrum können rasch dazu führen, dass Pläne geändert werden müssen. Auch kann es momentan leicht passieren, dass die Geschäftsführung nach einem Blick in die jüngsten Geschäftsergebnisse plötzlich das Budget zusammenstreicht, um Kosten zu senken.
Nur eins ist sicher: Die Verlagerung eines Rechenzentrums stellt immer eine Bedrohung für den Geschäftsbetrieb dar und kann zu einem Datenverlust führen. Dieser kann sich gravierend auf Geschäftsabläufe und somit auf Geschäftsbeziehungen auswirken. Administratoren müssen sich dessen gewiss sein und verinnerlichen, dass sowohl ein Datenverlust als auch Unterbrechungen nicht hinnehmbar sind. Ein wichtiger Schritt vor einem Umzug des Rechenzentrums ist daher, (hoffentlich) bestehende Notfallpläne zu überprüfen. Betrachten wir im Folgenden die einzelnen Schritte etwas genauer.
Beginnen Sie Ihre Umzugsvorbereitungen mit einer umfassenden Analyse Ihres Rechenzentrums. Frühere Bestandslisten, sofern vorhanden, sind dabei sehr hilfreich. Ihre Analyse sollte eine Auflistung der kompletten Hard- und Software enthalten, also aller Server, Speichersysteme und Netzwerkkomponenten. Sie sollten ebenfalls alle gespeicherten Daten identifizieren und diese nach ihrer Geschäftsrelevanz klassifizieren. Achten Sie zusätzlich auf weitere wichtigen Faktoren wie beispielsweise Platzbedarf, Verkabelung, Beleuchtung, erhöhte Fußböden und Sicherheitsaspekte.
Weiter mit: Beispiel Datensicherungsrichtlinie
Microsoft startet im Herbst mit den Windows Essential Server Solutions. Dahinter verbergen sich altbekannte Microsoft Server und Management-Tools, die paketiert schnell als Gesamtlösung einsetzbar sind.
Die Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen.
SearchDataCenter sprach mit Dietmar Meng, dem Product Manager für die neue Lösungsreihe über die neuen Pakete.
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