15.07.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter
Das Management der Kühlung und Stromversorgung stellt eine anspruchsvolle Aufgabe für Rechenzentrumsbetreiber dar. Eine Möglichkeit, das Unternehmen selbst hinsichtlich dieser Aufgabe zu entlasten, bietet Energy Contracting. Der Bezug von Energie über einen Dritten (Contractor) kann für den passenden Kunden (Contracting-Nehmer) verschiedene Vorteile haben. Zum Beispiel müssen keine Investitionen in die Energieanlage getätigt und die freiwerdenden Investitionen können an anderer Stelle verwendet werden.
Zu den Aufgaben des Contractors gehören in der Regel die Beratung, Planung, Finanzierung und der Betrieb von Energieanlagen. Dazu übernimmt der Dienstleister den Bezug von Strom, aber auch von Gas, Öl, Fernwärme oder auch Fernkühlung zu marktgerechten Konditionen auf der Basis ausgehandelter mittel- und langfristiger Bezugsverträge.
Der Contractor bietet ein professionelles Energiemanagement und kann die für ein modernes Rechenzentrum notwendige Verfügbarkeit garantieren. Ebenso kann er Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs und des durch den Betrieb verursachten Schadstoffausstoßes nutzen. Umfassende Instandhaltungs- und Reparaturgarantien können ebenso zum Service eines Energy-Contractors gehören.
Die ökologischen und ökonomischen Potenziale können freigesetzt werden, da der Contractor aufgrund seiner Größe, Erfahrung und fachspezifischen Kompetenz Maßnahmen ergreifen kann, für die beim Rechenzentrumsbetreiber selbst häufig keine personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen.
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