02.02.2009 | Autor / Redakteur: Mark Fontecchio / Florian Karlstetter
Glaubt man den Analysten deuten alle Indikatoren darauf hin, dass Rechenzentren vermehrt auf neue Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz setzen. Rechenzentrums-Verantwortliche setzen dabei in erster Linie auf folgende Bereiche:
Den größten Zuwachs dieser Technologien verzeichnete demnach der Einsatz von Gleichstrom im Data Center, gefolgt vom Standby-Modus nicht genutzter Server und optimierter Klimatisierung. Zusätzlich haben über zehn Prozent der Rechenzentren luft- oder wassergekühlte Systeme implementiert. Eine zunehmende Rolle spielt hierbei auch das Prinzip der „freien Kühlung“, bei dem niedrige Außentemperaturen zur Kühlung im Rechenzentrum zum Einsatz kommen.
Zwar setzen der SearchDataCenter-Umfrage zufolge immerhin rund 14 Prozent der Befragten im Rechenzentrum auf so genannte Liquid Cooling-Verfahren – 21 Prozent ziehen diese Art der Klimatisierung zumindest in Erwägung – zwei Drittel der Befragten gaben dagegen an, niemals auf eine solche Technologie setzen zu wollen.
Mit einer zugenommenen Akzeptanz von gerade mal zwei Prozent im Jahresvergleich 2007/2008 scheint das Prinzip der Wasserkühlung daher weiterhin eher ein Thema für die Zukunft zu sein. Marktforscher hingegen raten Betreibern von Rechenzentren, sich ernsthafter mit dem Prinzip der Wasserkühlung auseinanderzusetzen. Denn: Immerhin bietet Wasser eine tausendfach bessere Wärmeableitung als Luft.
„Mit zunehmender Wärmedichte wird auch die Popularität von auf Wasser basierten Kühlsystemen in Rechenzentren wachsen“, dessen ist sich Ken Brill vom Uptime Institute sicher.
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