28.01.2009 | Autor / Redakteur: Alex Barrett / Florian Karlstetter
Immer mehr Rechenzentren setzen auf Virtualisierungsprojekte, auch im produktiven Umfeld ist ein Wachstum zu verzeichnen. Mit der zunehmenden Akzeptanz müssen sich Verantwortliche von Rechenzentren aber auch mit den Herausforderungen beim Verwalten von virtuellen Umgebungen auseinandersetzen.
Folgt man der von SearchDataCenter USA veröffentlichten Studie „2008 Data Center Purchasing Survey Report“, setzen bereits 61 Prozent der über 600 befragten IT-Verantwortlichen auf Virtualisierungslösungen. Weitere 29 Prozent planen die Evaluation und Entwicklung im laufenden Jahr. Lediglich 10 Prozent der Befragten haben derzeit noch keine Virtualisierungspläne.
Die große Mehrheit (79 Prozent) betreiben weniger als 50 virtualisierte Serverumgebungen, während 62 Prozent zehn oder weniger virtuelle Maschinen im Einsatz haben. Zeitgleich hierzu betreiben fünf Prozent mehr als 500 virtualisierte Server sowie mehr als 25 VMs per Host. Zwei Drittel der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass der Einsatz von Virtualisierungs-Technologien im laufenden Jahr zunehmen wird.
Nicht wirklich überraschend ist die Tatsache, dass bei den meisten Unternehmen Virtualisierungstechnologien von VMware zum Einsatz kommen (64 Prozent), wobei die überwiegende Mehrheit davon auf den VMware ESX Server 3.5 setzt. Bei Lösungen von Mitbewerbern folgt Microsoft Virtual Server an zweiter Stelle – mit 7 Prozent etwas weniger als im vergangenen Jahr (12 Prozent). Von den verbleibenden 13 alternativen Virtualisierungsplattformen, die in der Umfrage berücksichtigt wurden, erreicht keine mehr als 3 Prozent. Hierzu zählen unter anderem Solaris Container, Mainframe zVM oder HP-UX VSE.
Viele der befragten IT-Verantwortlichen erwarten für die Zukunft eine breiter gefächerte Auswahl an Virtualisierungsplattformen. So gehen 97 Prozent davon aus, in den kommenden zwölf Monaten eine VMware-Umgebung zu implementieren. Bei Microsoft Hyper-V sind es 13 Prozent, gefolgt von Red Hat Linux-basiertem Xen (10 Prozent) und Citrix XenServer (8 Prozent). Einige wenige nennen außerdem Solaris Containers und IBM AIX-basierte Virtualisierung.
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