04.02.2009 | Autor / Redakteur: Matt Stansberry / Florian Karlstetter
SearchDataCenter hat im Rahmen einer jährlichen Umfrage aktuelle Trends im Datacenter-Umfeld ermittelt. Auch in Zeiten schwieriger Wirtschaftslage wird für das aktuelle Jahr ein fünfprozentiges Wachstum für IT-Budgets in Unternehmen erwartet – und damit sogar etwas mehr als im Vorjahr.
Im „2008 Data Center Purchasing Survey Report“ werden aktuelle Kaufabsichten im Rechenzentrumsumfeld skizziert. Demnach wird ein Großteil des in Unternehmen verfügbaren Budgets für Intel-basierte Server ausgegeben, gefolgt von Virtualisierungslösungen wie VMware ESX, eine rege Nachfrage verzeichnen aber auch Lösungen für Configuration Management Database (CMDB).
Die Ergebnisse der Umfrage basieren auf den Befragungen von 670 Personen, nahezu 30 Prozent der Befragten arbeiten dabei für Unternehmen mit mehr als einer Million US-Dollar Gewinn und über 10.000 Mitarbeitern. 73 Prozent der befragten arbeiten in einem zentralen Rechenzentrum, der Rest setzt sich aus IT-Managern und IT Executives zusammen.
Die Trends im Serverumfeld sind eher weniger überraschend. So gehört HP nach wie vor zu den bevorzugten Anbietern im x86-Servermarkt, viele Rechenzentren setzen nach wie vor auf Rack- oder Blade-Server, wobei als primäres Betriebssystem Microsoft Windows zum Einsatz kommt. Rege Zuwächse verzeichnen aber auch SMP-Server, die sich dank Multiprozessoren-Technologie gut für Virtualisierung im Rechenzentrumsumfeld eignen.
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Server-Virtualisierung hat sich in Rechenzentren längst durchgesetzt. So haben 61 Prozent der Befragten Unternehmen bereits die entsprechenden Technologien implementiert. Die überwiegende Mehrheit setzt dabei auf VMware, allen voran den ESX-Server 3.5.
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Viele Rechenzentrums-Verantwortliche äußern sich noch immer skeptisch, wenn es um die Einführung von Systems Management-Tools geht, ein reges Wachstum verzeichnen jedoch CMDB-Lösungen. So gehen Analysten davon aus, dass die Implementierung einer CMDB heutzutage zu einem durchdachten IT-Management-Konzept gehören, nicht zuletzt auch deswegen, weil dies die Automatisierung von IT-Prozessen im Datacenter-Umfeld vorantreiben.
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Viele Rechenzentren verbrauchen nach wie vor zu viel Strom. Unternehmen suchen daher vermehrt nach Lösungen, den stets steigenden Kosten entgegenzuwirken. Allerdings können über ein Drittel der Befragten nicht genau beziffern, wie sich der Stromverbrauch im operativen Bereich entwickelt. Um diesem Missstand entgegenzuwirken hat für einen Großteil der Unternehmen daher Energieeffizienz oberste Priorität, wenn es um Neuinvestitionen geht. Neben den enormen Energiekosten kommt auch dem wachsenden Umweltbewusstsein eine tragende Rolle in diesem Bereich zu.
Die Trends im Facility-Umfeld im Detail: Energieeffizienz ist ein Thema, an der Messbarkeit mangelt es aber noch.
Folgt man der Umfrage setzen rund 48 Prozent der Rechenzentren-Betreiber auf Red Hat Enterprise Linux, gefolgt von Novell und Suse mit 21 Prozent. 47 Prozent der befragten Unternehmen wollen im laufenden Jahr Linux-basierte Lösungen einsetzen oder zumindest evaluieren, wobei hier dem Kostenfaktor eine tragende Rolle zukommt.
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