23.04.2009 | Autor / Redakteur: Philipp Bohn / Ulrike Ostler
Die Technologiewelt hat ein neues Buzzword: Cloud Computing. Zwar identifiziert ein aktuelles Papier mehr als 20 Definitionen dafür, grundsätzlich aber handelt es sich um die netzbasierte Bereitstellung skalierbarer und standardisierter Informations- und Telekommunikationsdienste. Auch Unified Communications (UC) soll nun „as a Service“ aus der Cloud bereitgestellt werden.
Viele namhafte Hersteller haben sich bereits am Markt platziert und bieten Dienste über eigene Rechenzentren an. So hat Cisco im Jahr 2007 den Online-Collaboration-Anbieter WebEx übernommen und in sein Portfolio integriert. 2008 ist IBM mit LotusLive ins Rennen gegangen.
Seit Anfang 2009 bietet Microsoft neben dem Office Communications Server (OCS) UC auch in Form der Business Productivity Online Suite (BPOS) an. Und schließlich hat Siemens Enterprise Communications im Umfeld der jüngsten VoiceCcon-Messe in Orlando angekündigt, das Openscape-Portfolio künftig auch über Amazons Elastic Compute Cloud anbieten zu wollen.
Die Anbieter stellen dabei zwei wesentliche Vorteile dieser Dienste in den Vordergrund: Zum einen ermöglicht die netzbasierte Bereitstellung einen sehr flexiblen Bezug der UC-Dienste. Ohne hohe Anfangsinvestitionen in die eigene Infrastruktur können Anwenderunternehmen alle Dienste kurzfristig entsprechend dem aktuellen Bedarf und hochgradig skalierbar einsetzen.
»1 »2 »3 »4 nächste Seite
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2021483)