Rechenzentrum: Hochverfügbarkeit in einer virtualisierten Umgebung erzielen

Virtualisierung statt Clustering - eine kostengünstige Alternative

03.08.2009 | Autor / Redakteur: Bill Weinberg / Florian Karlstetter

Hochverfügbarkeit durch Virtualisierung (Bild: ISP HTTP)

Virtualisierungs-Plattformen wie VMware bieten zunehmend Hochverfügbarkeitsfunktionen an. Auch Anbieter im Bereich der Netzwerkinfrastruktur setzen aggressiv auf die Virtualisierung. Daneben stehen kommerzielle und Open-Source-Middleware zur Verfügung zum Monitoring, Heart Beating und Failover von virtuellen Maschinen.

Zentrale und periphere Systeme eines hochverfügbaren Netzwerks, die früher auf proprietären Architekturen basierten, lassen sich heute mit Standard-basierten Carrier-Betriebssystemen und offenen APIs sowie dem Einsatz von leistungsfähigen Trace Commander Appliances (TCA) aufbauen. Damit kann eine Verfügbarkeit von bis zu 99,999 Prozent erzielt werden.

Durch die Kombination von Hochverfügbarkeit mit Virtualisierung lassen sich im Rechenzentrum auch bestehende Hard- und Softwareinstallationen stärker absichern und die Verfügbarkeit verbessern.

Verfügbarkeit wird normalerweise dargestellt als das Verhältnis der tolerierbaren Verfügbarkeit eines Systems zur der Gesamtzeit einer Periode, meistens eines Jahres. Kann das System einen Tag innerhalb von 365 Tagen ausfallen, dann muss eine Verfügbarkeit von 99,73 Prozent gewährleistet sein.

Hochverfügbare Systeme erzielen eine Verfügbarkeit von 99 Prozent bei Bürogeräten, 99,9 Prozent ist ein üblicher Wert für IT-Infrastruktur und 99,999 Prozent wird bei Carrier-Installationen verlangt. Die Ausfallzeit wird meist als statistischer Wert als mittlere Dauer bis zum Ausfall (MTTF) angegeben. Genauso wichtig ist aber auch die mittlere Zeit zur Wiederherstellung nach Ausfall (MTTR). Verfügbarkeit wird definiert als MTTF / (MTTF + MTTR).

Ein System oder eine Komponente mit 50.000 Stunden MTTF, die durchschnittlich 15 Minuten für den Austausch bzw. die Reparatur benötigt, erzielt also eine Verfügbarkeit von 99.9995 Prozent. Mit diesen Kennzahlen ist es für Systemarchitekten einfach, die Gesamtverfügbarkeit des Systems durch den einsatz der entsprechenden Komponenten zu steigern.

weiter mit: Hochverfügbarkeit – es gibt keine allgemeingültige Strategie

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2010868)

Kostenrechnung für Cloud-Services
Was der CIO bei der Kostenrechnung zu beachten hat:

  • Erste Schritte
  • Verschiedene Assetzuordnungen
  • Verdeckte Kostenarten
  • u.v.m.


>> Jetzt Leitfaden lesen!



 

 

INTENSIVSEMINAR IT-DOKUMENTATION

Prozessorientierte IT-Dokumentation
13.03 Stuttgart
27.03. Düsseldorf
30.03. Leipzig
03.04. München

 

 

Referent: Manuela Reiss

 

>> Info & Anmeldung

 

IT-Infrastrukturen
Vereinfachte und effizientere IT-Infrastrukturen dank  Standardisierung auf eine einzige Datenbankplattform!



>> Jetzt mehr erfahren