Stromsparende Technologien und optimierte Kühlung für mehr Energieeffizienz

Green Computing ist ein grundlegender Aspekt der DataCenter-Planung

26.06.2009 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter / Florian Karlstetter

Die aktive Implementierung von Stromkontrollsystemen hilft, drohende Energiekrisen zu bewältigen. (Bild: HP Insight Manager zur Überwachung von Server und Storage)

Die Planung, Ausführung und der Betrieb einer IT-Infrastruktur für unternehmenswichtige Anwendungen in betriebssicheren Rechenzentren stellen eine außergewöhnliche Herausforderung dar.

Nicht nur die Auswahl von IT-Geräten, die den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens genügen müssen, ist von enormer Wichtigkeit, auch die übrigen Anforderungen an Bauart und Baugröße, elektrische Leitungen, Abwärme, Lüftungseinrichtungen, Verfügbarkeit sowie die Anschaffungs- und Betriebskosten sind zu berücksichtigen.

Die fortschreitende Entwicklung und Integration der Informationstechnologie in allen Geschäftsbereichen bedeutet, dass sich heutzutage kein Unternehmen einen Ausfall derselben leisten kann. Mit wenigen Ausnahmen führt ein Ausfall der Versorgung mit Elektroenergie in Industrie und Organisationen zu kollektiver Handlungsunfähigkeit.

Noch vor einigen Jahren konnten viele Unternehmen mit einem mehrstündigen Ausfall ihrer IT-Infrastruktur „überleben“, heute steigt die Zahl derer, für die eine kontinuierliche Verfügbarkeit der IT unverzichtbar ist. Gemäß einer Studie der Meta Group kann ein 10-tägiger Ausfall von Schlüssel-Systemen der IT ein Unternehmen so nachhaltig schädigen, dass es mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten fünf Jahre vom Markt verschwindet.

Stromsparende Technologien

Zudem nutzen Rechenzentrumsleiter bei vielen Projekten zur Planung von Rechenzentren die bisher schon verfügbaren Technologien zur Stromverbrauchsoptimierung viel zu wenig. Von Kunden und Unternehmen werden Forderungen an die Hersteller gestellt, dass sie Technologien entwickeln, die stromsparend sind. Dabei nutzen viele Unternehmen die bereits verfügbaren Lösungen überhaupt noch nicht.

Die bereits bestehenden Technologien und Strategien können den Stromverbrauch von Servern um bis zu 25 Prozent senken. Amerikanische Rechenzentren könnten damit bis zu vier Milliarden US-Dollar an Energiekosten sparen, sofern sie entsprechende Geräte und – nicht zu vergessen – Best Managing Practices implementieren würden. Zu diesem Resultat kommt ein Bericht der Environmental Protection Agency (EPA) für den amerikanischen Kongress.

Die Lösung des Stromproblems beginnt mit einer Aufnahme von Daten, die belegen, wo im Rechenzentrum wie viel Strom verbraucht wird. Dabei stellt sich oft heraus, dass die meisten IT-Leiter nicht wissen, wie viel Strom ihr Rechenzentrum verbraucht oder wie viel Arbeitsleistung bei diesem Niveau erzielt werden kann.

Die Hersteller sind sich einig, dass das Automatisieren von Messungen und der Kontrolle des Stromverbrauchs der Schlüssel für ein effizientes Datenzentrum ist. Sie glauben, dass bis zu 50 Prozent des Stromverbrauchs dadurch gespart werden könnte.

weiter mit: Stromverbrauch kontrollieren

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