30.04.2008 | Redakteur: Florian Karlstetter
Mit dem Power Manager, einer optionalen Erweiterung der Avocent Manangementsoftware DSView 3, ist es möglich, Informationen zum Leistungs- und Stromverbrauch von Rechenzentrums-Komponenten zu sammeln und auszuwerten. Anhand dieser Werte können dann geeignete Massnahmen getroffen werden.
Energieeffizienz steht derzeit bei vielen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Laut einer IDC-Studie sollen die Ausgaben für Stromversorgung und Kühlung der weltweit installierten Server auf 44,5 Mrd. US-Dollar steigen – dies entspricht circa 70 Prozent der Ausgaben für neue Server.
Um die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen, sollten Unternehmen ihren Stromverbrauch detaillierter kennen. Nur so sind sie in der Lage, energieeffizient zu sein, ihre Geräte durch ausreichende Bereitstellung von Energie hoch verfügbar zu halten, die Energiekosten korrekt zu budgetieren und den Stromverbrauch einzelnen Abteilungen zu zuordnen.
Herstellerangaben macht der neue DSView 3 Power Manager dies möglich: er zeigt den Energieverbrauch konsolidiert an. Dabei aggregiert er die beanspruchte Leistung in Kilowatt und wandelt das Ergebnis in Energieverbrauch in Kilowattstunden um. Mit dem Kostenrechner der Software können sie durch Eingabe ihres Strompreises die Energiekosten errechnen und überwachen.
Im DSView 3 Power Manager sind eine Reihe von Reporting- und Alarmfunktionen integriert, um den Stromverbrauch einfacher zu managen:
Der DSView 3 Power Manager lässt sich zudem mit Sensoren-Hubs von Uptime Devices verbinden. Dies ermöglicht ein umfassendes Monitoring und Reporting von Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftströmung und Wasserstand. Zusammen mit Avocents Power Distribution Units (IPDUs) erlaubt der Power Manager zusätzlich die Kontrolle der Stromzufuhr von IT-Geräten.
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