16.09.2009 | Redakteur: Katrin Hofmann

Die Betreiber des IT-Projekt- und -Jobportals Gulp haben nachgefragt, welchen Stellenwert IT-Trends für Selbstständige und Anbieter von Projekten haben. Das Ergebnis: Zahlreiche der „besonders häufig in Medien“ genannten Zukunftstechnologien werden „platzen“, darunter Cloud Computing.
Software aus der Wolke, das so genannte Cloud Computing, klingt für über zwei Drittel der durch Gulp befragten IT-Projektanbieter nach einer Luftblase.
Etwas optimistischer äußerten sich in der Umfrage unter 350 Personen die teilnehmenden Freiberufler: Von diesen gaben 47 Prozent an, dass der Trend ernst zu nehmen sei.
Aber immerhin ist Cloud Computing auch für 53 Prozent dieser Gruppe nicht viel mehr als ein Marketing-Buzzword.
Noch kritischer äußerten sich die Umfrageteilnehmer lediglich zu Enterprise-mash-ups und Social Software beziehungsweise Enterprise 2.0. 72 Prozent der Projektanbieter und 66 Prozent der Freelancer halten Social Software – Beispiele sind Twitter, Weblogs und weitere Online-Communities – für nicht zukunftsrelevant.
Enterprise-mash-ups – kleine Internet-Anwendungen für spezifische Aufgaben – stufen 78 Prozent der IT-Profis und sogar 87 Prozent der Projekt-Anbieter als irrelevant ein.
Mehr Bejaher als Verneiner haben dagegen die Technologien Unified Communications, Green-IT, die Virtualisierung (hier speziell die Desktop-Virtualisierung) und Business Intelligence.
Doch auch hier fällt die hohe Anzahl derjenigen auf, die an die Zukunftstauglichkeit nicht glauben mögen. Mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie die Grafik anklicken.
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