Cloud Computing: Anwender befürworten neues Preismodell
Amazon führt „Reserved Instances“ für Cloud-Computing-Service EC2 ein
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Amazon bietet für seinen Cloud Computing Service Elastic Compute Cloud (EC2) mit „Reserved Instances“ eine neue Preisoption an, mit der Kunden einen einmaligen Betrag für künftige Instanzen bezahlen können. Hinzu kommen dann noch Gebühren, die erst bei Nutzung und dann je nach Dauer anfallen. Das Bezahlmodell richtet sich primär an größere Unternehmen, für die eine garantierte Ressourcenzuteilung bereits im Vorfeld wichtig ist.
Beispielsweise kostet eine „On Demand EC2 Small Instance“ 10 US-Cent pro Stunde, bei einer reservierten Instanz schlägt die stündliche Nutzung mit 3 US-Cent zu Buche – hinzu kommt noch eine einmalige Gebühr in Höhe von 325 US-Dollar über einen Zeitraum von einem Jahr. Dies entspricht tatsächlichen Kosten in Höhe von 0,067 US-Dollar (24/7) und damit rund 30 Prozent weniger als bei dem On Demand-Modell.
Weitere Informationen zum neuen Preismodell der Amazon EC2 Reserved Instances sind im Amazon Web Services Blog zu finden.
Die Möglichkeit, sich eine Instanz fest zu mieten anstatt rein zeitabhängig zu bezahlen spielt für Bill Ovoian, IT-Director bei der Phoenix/Communications Group eine große Rolle: „Mit diesem Service brauchen sich Unternehmen über Kapazitätsengpässe keine Sorgen mehr machen.“ Das Medienunternehmen plant beispielsweise Amazon´s Caching Service zum Transfer von statischen Daten und Bildern zu verwenden, um diese bei Bedarf in andere Bereiche zu verschieben.
Mögliche Einsatzszenarien sieht der Experte auch beim Einsatz von Virtualisierungs-Software, beispielsweise für Testumgebungen und Disaster Recovery-Aufgaben.
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