30.01.2009 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter
Die Berliner Zimory GmbH, ein Spin-off der Deutsche Telekom Laboratories, hat einen Online-Marktplatz für Server- und Speicherkapazitäten vorgestellt: Die Zimory Public Cloud. Auf der Plattform können Anwender kurzfristig und flexibel Ressourcen buchen oder vermieten. Partner T-Systems wird zuerst virtuelle Server anbieten.
Über die jetzt vorgestellte Zimory Public Cloud können Unternehmen kurzfristig Kapazitäten für ihr Rechenzentrum hinzubuchen oder leerlaufende Systeme vermieten. Abgerechnet wird per Kreditkarte. Mieter können zwischen Betriebssystem-Images mit Windows oder Linux sowie vollständig konfigurierten Application Stacks wählen. Zu den vorbereiteten Lösungen zählen Wikis, Content Management Systeme oder LAMP-Server.
Laut Zimory können Unternehmen mit dem Angebot IT-Lastspitzen dynamisch und kostengünstig abfedern. Die Plattform bringe dabei nicht nur Angebot und Nachfrage zusammen, erklärt Zimory-CEO Behrend Freese. entsprechende Softwarelösungen sollen zudem für Sicherheit und Zuverlässigkeit der Server-Ressourcen sorgen.
Kunden haben die Wahl zwischen drei Servicequalitäten. Zudem berücksichtigt Zimory die geographische Lage der jeweiligen Rechenzentren, um geeignete Hosting-Partner zu finden. Eine Setup-Gebühr wird nicht fällig, stattdessen werde stundengenau abgerechnet. Als Parameter dienen genutzte Prozessorleistung, Arbeitspeicher, Datenspeicher und Datentransfers.
Erster Anbieter auf der Plattform ist der Zimory-Partner T-Systems. Weitere Rechenzentren sollen in Kürze angebunden werden. Interessierte erreichen die Zimory Public Cloud per Webbrowser.
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