24.02.2011 | Redakteur: Michael Hase

Der Software-Anbieter Novell ist mit seiner Cloud-Administration auf der diesjährigen CeBIT im Cloud-Computing-Forum des Branchenverbands Bitkom zu finden. Zudem zeigt der Hersteller die aktuelle Version der Management-Suite „Zenworks“, präsentiert auf dem IBM-Stand in Halle 2, A10, seine Linux-Produkte für den Mainframe und lässt „Watson“ glänzen.
Dem Cloud-Computing gehört die Zukunft. Für Novell gibt es daran keinen Zweifel. Deshalb präsentiert sich der Software-Hersteller auf der diesjährigen CeBIT in der „Cloud Computing World“ des Branchenverbands Bitkom in Halle 4, A58.
Im Mittelpunkt des Auftritts stehen hier vor allem strategische Aspekte. Denn laut Novell benötigen IT-Verantwortliche bei aller Euphorie für die Cloud einen klaren Blick für die Sicherheitsrisiken des Computing-Modells. Um dessen wirtschaftliches Potenzial voll auszuschöpfen, müssen Unternehmen daher die richtige Balance zwischen Flexibilität der Infrastruktur und Kontrolle der IT-Systeme finden.
Erreichen lassen soll sich diese Balance unter anderem durch intelligentes Workload-Management. Novell bietet dafür die Produkte seines „Platespin“-Portfolios an, mit denen sich Workloads in heterogenen Umgebungen auf physikalische und virtuelle Maschinen verteilen lassen.
Als Partner der „Bitkom Cloud Initiative“ ist der Hersteller auch mit Vorträgen in der Cloud Computing World vertreten.
Pünktlich zur CeBIT hat Novell das neuste Release der Client-Management-Suite „Zenworks“ fertiggestellt. Als wesentliches Merkmal von Version 11 stellt der Software-Anbieter die enge technologische Verknüpfung der einzelnen Module und die Einheitlichkeit des Gesamtkonzepts heraus.
Zu Zenworks gehören Tools für die vier Disziplinen Configuration-, Asset-, Patch -und Endpoint-Security-Management. Die Module basieren auf demselben Agentensystem. Daher lässt sich das gesamte Management der Endgeräte laut Hersteller von einer zentralen Konsole aus steuern.
Neben dem Hauptstand im Cloud Computing-Forum ist Novell auch als Partner bei IBM in Halle 2, A10, vertreten. Dort zeigt der Software-Hersteller, wie sich sein Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server auf System Z-Großrechnern von IBM einsetzen lässt.
In einer anderen Disziplin, dem High Performance Computing (HPC), feierten die beiden langjährigen Partner gerade einen spektakulären Erfolg: Auf dem IBM-Supercomputer „Watson“, der in der Jeopardy!-Quizshow die beiden menschlichen Kandidaten besiegte, läuft ebenfalls das Novell-Betriebssystem Suse Linux. Bei Watson handelt es sich um ein Hochleistungs-Cluster, das aus Power-Servern aufgebaut ist.
Ein kleines Watson-System zeigt IBM in Halle 2,
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