28.02.2011 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner
Keymile, Hersteller von Systemen für TK-Dienstleister, erhöht die Port-Dichte seines Multi-Service-Zugangssystems MileGate. Jede Karte bietet jetzt 64 Ports für POTS oder ADSL2plus-Services, wie VoIP, Video-on-Demand oder Breitband-Internet. Für ein reibungsloses Zusammenspiel der Karten soll ein integrierter Splitter im MileGate-Subrack sorgen.
Das Multi-Service-Zugangssystem MileGate leitet Sprach- sowie Datendienste weiter und soll Netzanbietern beim Überbrücken der „letzten Meile“ helfen. Ab sofort versorgen die Systeme ein Drittel mehr Teilnehmer. Laut Anbieter können Netzwerkbetreiber so Kosten bei Installation und Betrieb senken.
Die jetzt vorgestellten Steckkarten sind in verschiedenen Ausführungen zu haben. Die POTS-Systeme (Plain Old Telephone Service) eignen sich, um herkömmliche Telefone an traditionelle Netze (TDM) oder NGN-Infrastrukturen (Ethernet/IP) anzuschließen.
Die ADSL2plus-Karten sind für die Versorgung mit Triple-Play-Diensten gedacht. Darunter fallen Angebote, wie Breitband-Internet, VoIP sowie Video-on-Demand oder IPTV.
Sowohl POTS- als auch ADSL2plus-Karten bieten 64 Ports. Aufgrund unterschiedlich ausgelegter Steckplätze im MileGate-Subrack ergeben sich dennoch unterschiedliche Portdichten. In acht Höheneinheiten passen so maximal 1.152 POTS- oder 1.280 ADSL2plus-Schnittstellen. Ein Mischbetrieb beider Kartenarten im Subrack ist möglich. Für ein reibungsloses Zusammenspiel soll ein integrierter Splitter sorgen.
Die MileGate-64-Port-Karten können ab sofort bestellt werden.
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