16.07.2009 | Autor / Redakteur: Colleen Frye und Daniel Feldmaier / Florian Karlstetter

Der Lab Manager von VMLogix nutzt die Virtualisierung-Technologie, um flexible Umgebungen für die Entwicklung und den Test von Anwendungen zu ermöglichen. Das ist jetzt nicht nur lokal, sondern auch in einer öffentlichen Cloud-Umgebung von Amazon Webservices möglich.
Das Startup-Unternehmen VMLogix hat mit der Betaversion der „Lab Manager - Cloud Edition“ den Schritt in die Cloud getan. Die Software erschafft eine virtuelle Laborumgebung in der „Elastic Cloud“ (EC2) von Amazon. EC2 ist Teil der Amazon Web Services (AWS).
In Kürze möchte VMLogix außerdem eine Hybridversion anbieten, die Anwender in die Lage versetzen soll, von der selben Managementkonsole aus sowohl ihre virtuelle lokale Laborumgebung, als auch eine öffentliche Cloud-Umgebung (Public-Cloud) zu bedienen.
Die Cloud Edition des Lab Managers ermöglicht die Kombination von verschiedenen „Amazon Machine Images“ (AMIs) in einer einzigen Umgebung. Außerdem kann der Nutzer die Erstellung und Vernichtung von Umgebungen mit mehreren virtuellen Maschinen automatisieren. Das Ganze ist als on-demand-Service angelegt und kann Nutzungs-abhängig abgerechnet werden. Das ermöglicht Entwicklern, QM-Mitarbeiten, Pre-Sales-Demo- und Support-Teams gleichermaßen die Infrastruktur der Testumgebung ihrem Bedarf entsprechend zu skalieren.
Die neue Cloud-Version ermöglicht es Unternehmen außerdem, ihre Testumgebung zu virtualisieren ohne im voraus finanzielle Aufwendungen leisten zu müssen, wie bei der bisherigen, lokalen VMLogix-Version.
Unternehmen, die bereits ihre Testumgebung virtualisiert betreiben, haben möglicherweise Reserve-Kapazitäten, die nur bei Bedarf genutzt werden, oder – im umgekehrten Fall – nicht ausreichend Kapazität für gelegentliche Workload-Spitzen.
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