18.09.2009 | Redakteur: Dr. Stefan Riedl
Scamperle: Bezogen auf Umsätze sehen wir Wachstum. Interessanter ist aber die Frage nach dem Umdenken in den betroffenen Unternehmen: Bei Anwendungsbereichen wie Risiko-Management, Steuerung von Liquidität, rollierender Planung oder Geschäftsanalytik sehen wir enormes Interesse. Die Wirtschaftskrise hat gezeigt: Man hatte zu wenig Transparenz. Dies wollen und müssen die Unternehmen nun ändern, und zwar schnell. Werkzeuge für die vorausschauende Strategieformulierung stehen ebenso hoch im Kurs wie Werkzeuge für Controlling und Planung. Business Itelligence (BI) dient der Kosten- und Prozessoptimierung, sie ist aber auch Voraussetzung, um überproportional vom nächsten Wachstum zu profitieren. Das ist den Unternehmen sehr bewusst.
Scamperle: Wettbewerbsvorteile sind nicht mehr durch die Formalisierung von Prozessen, sondern nur durch den übergeordneten Blick auf Ziele und Ergebnisse der Prozesse zu erreichen. IBM führt deshalb ganz gezielt Anwendungen seines Angebotes als Information Platform zusammen, um Daten zu analysieren und so die Voraussetzung für die Geschäftsoptimierung zu schaffen. Zur Information Platform gehören Anwendungen für Datenmanagement, Enterprise Content Management, zuverlässige Informationen, Business Intelligence und Performance Management. Technisch gesehen geschieht dies teilweise über Schnittstellen, dann aber auch über SOA-basierte Architekturen, die Services gekapselt und Plattform-übergreifend zur Verfügung stellen.
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