10.07.2008 | Autor / Redakteur: Lisa Phipher / Stephan Augsten
Mobile Geräte – von PDAs über Smartphones bis hin zu drahtlosen Telefonen – verbreiten sich rasend schnell in den Büros und an den Arbeitsplätzen. Während diese IP-basierten Geräte die Produktivität der Mitarbeiter erheblich verbessern können, indem sie den mobilen Zugang zu Firmen-Anwendungen erlauben, ergeben sich daraus jedoch viele neue Risiken. Um Sicherheit in allen Bereichen zu gewährleisten, müssen Unternehmen dementsprechend die Kontrolle über alle mobilen und drahtlosen Geräte übernehmen.
Bei der Sicherheitsanalyse richten Gesellschaften vielfach ihren Fokus nur auf das Netzwerk, die Server sowie die Desktop-PCs und übersehen dabei die mannigfaltigen mobilen Geräte. Lässt man diese Geräte unbeachtet, können sie unvorstellbare Lücken in die Schutzmaßnahmen von Betrieben reißen, da sie nicht selten eine unglaubliche Menge sensibler Daten wie Kunden- und Preisinformationen speichern.
Unternehmen können jedoch die Kontrolle über diese leistungsfähigen mobilen Systeme erlangen, indem sie einen systematischen Ansatz wählen. Zu einem solchen Ansatz gehört es, die Geräte zu erkennen, zu verwalten, zu schützen und auch optimal in die Sicherheitspolitik einzubinden. Es gibt eine Vielzahl von Strategien, um mobile Systeme zu erkennen und zu verfolgen, sowie skalierbare Methoden, um die mit den Geräten verbundenen Schwachstellen zu finden und zu beheben.
Durch die Erkennung dieser Geräte und die Kontrolle ihrer Anwendung im Unternehmen können Gesellschaften den Vorteil der Mobilität und Flexibilität für sich nutzen, ohne sensible Daten einem Risiko auszusetzen.
Viele Firmen gehen davon aus, dass PDAs, Smartphones und andere mobile Geräte nur ein kleines Sicherheitsrisiko darstellen. Mobile Geräte der aktuellen Generation bieten jedoch ein starkes Leistungspotenzial, hohe Speicherkapazitäten und vielfältige Anschlussmöglichkeiten, um mit ihren Konkurrenten, den Notebooks, mithalten zu können. Viele Business-Anwendungen werden zudem adaptiert, sodass sie zukünftig auch auf dem mobilen Arbeitsgerät einsetzbar sind.
Laut Gartner befinden sich bereits heute 40% der Unternehmensdaten auf Handheld-Geräten. Besonders gefährlich wird das, wenn sie aufgrund von Verlust oder Diebstahl in die falschen Hände fallen. Und PDAs und Mobiltelefone sind anfällig für den Verlust durch ihre Besitzer. Eine 2005 durchgeführte Studie von Pointsec Mobile Technologies ergab, dass innerhalb eines Zeitraumes von sechs Monaten über 63.000 Mobiltelefone und 6.000 Pockets-PCs alleine in Londoner Taxis verloren gingen.
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