Tablets auf dem Vormarsch

Wohl dem, der eine Tablet-Strategie und ein-Management hat

20.04.2011 | Autor / Redakteur: Patric Mitzakoff / Ulrike Ostler

Das iPAD2 von Apple wird den Tablet-Markt noch mehr befeuern, sagt Patric Mitzakoff, Strategic Account Manager bei Good Technology. Bild: Apple

Tablets sind neben Smartphones leistungsstarke Geräte, die nach und nach den Laptop ersetzen werden. Damit die Unternehmen die Tablets effizient nutzen können, ist eine sichere Einbindung in die IT-Infrastruktur unumgänglich. Hier kommt es vor allem auf eine geeignete mobile Lösung an, die eine einfache Trennung der privaten und geschäftlichen Daten unterstützt und diese auch sicher verwalten kann.

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte steht das Jahr 2011 ganz im Zeichen der Tablets. Tablet-PCs sind für Endverbraucher und Unternehmen mittlerweile zu „Must Have“-Geräten geworden – dank der großen Beliebtheit des iPads, dem derzeit prominentesten Vorreiter dieser Bewegung.

IDC geht von weltweit 70 Millionen verkauften Geräten in den nächsten zwei Jahren aus. Nach Einschätzung von Deloitte werden 25 Prozent der verkauften mobilen Geräte von Mitarbeitern im Außendienst sowie für den mobilen Abruf umfangreicher Grafik- und Datenanwendungen eingesetzt.

Informationen von unterwegs schnell und einfach abrufen und von jedem Ort aus auf Unternehmensdaten zugreifen zu können bietet den Unternehmen dank dieser Geräte viele Vorteile. Durch die Mobilisierung der Geschäftsprozesse erreichen die Nutzer durch den Einsatz von Tablets ein erhöhtes Maß an Flexibilität und Unternehmen können von effizienteren und kostengünstigen Arbeitsabläufen profitieren.

Funktion und Form

Tablets bieten eine Fülle von unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten in nahezu jeder Branche und in jedem Unternehmen. Mobiles Internet, Zugriff auf E-Mail, Präsentationen, Bearbeitung von Dokumenten oder Zugriff auf unternehmenseigene Datenbanken und zahlreiche Applikationen machen die mobilen Geräte businesstauglich.

Die steigende Beliebtheit der Tablets und die Vorstellung neuer Geräte bringt eine Veränderung der IT-Landschaft mit sich. Genau hier aber lauert eine Herausforderung für die IT-Verantwortlichen in den Unternehmen: Immer öfter nutzen die Arbeitnehmer ihre privaten Geräte für den Geschäftsalltag.

Dieses „Bring your own device“-Phänomen bedingt einen erhöhten Bedarf nach Sicherheit bei der unternehmensinternen Geräteverwaltung. So soll die IT- Abteilung einerseits neue Business-Prozesse unterstützen, sich mit neuen Lösungen und Geräten auseinandersetzen und diese in die Unternehmens-IT integrieren - insbesondere, wenn sie nachweislich einen attraktiven ROI erzielen. Andererseits müssen die IT-Verantwortlichen den Überblick über eine immer heterogenere IT-Umgebung behalten und die Sicherheit der Unternehmensdaten gewährleisten.

weiter mit: Mobilitäts-Management

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