20.10.2008 | Redakteur: Ulrich Roderer
IBM kündigte jetzt neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich SOA an. Das Ziel heißt Agilität: flexible Anpassung der Geschäftsprozesse an Veränderungen in alten und potenziellen Märkten. Zudem sollen die Lösungen helfen, die Infrastruktur zur Ausführung dieser Prozesse zu verbessern.
„Wir arbeiten eng mit den Fachabteilungen zusammen. Auch bei Kunden, die SOA nur in der IT einführen wollen, drängen wir darauf, das Projekt mit einer Fachabteilung im Unternehmen durchzuführen, weil sonst der Erfolg eines solchen Projekts begrenzt ist“, sagt Yvonne Balzer, Leader SOA Center of Excellence bei IBM. Einer der neuen Hauptziele der SOA-Strategie ist nach Dr. Stefan Pappe, CTO Middleware Services, Global Technology Services, IBM, Agilität. Dies will IBM durch die Optimierung in fünf Bereichen erzielen: In den Geschäftsprozessen, der Technologie, der Planung und Governance sowie in dem verfügbaren Expertenwissen über Consulting und einem sozialen Netzwerk.
Laut Analysten von Wintergreen ist IBM der weltweite SOA-Marktführer mit einem Marktanteil von 64 Prozent. Mehr als 7.000 Kundenprojekte und über 7.400 SOA Business Partner, 300 SOA spezifische Patente sowie eine Community von mehr als 120.000 Architekten und Entwicklern hat Big Blue bisher im Bereich vorzuweisen.
Der Erfolg eines SOA-Projekts basiert auf der Implementierung des branchenspezifischen Wissens. Unter dem Namen Smartbusiness Insight hat IBM Global Business Services eine Reihe von branchenspezifischen Studien erstellt, die Kunden dabei helfen, strategische Initiativen zu identifizieren und zu priorisieren sowie Ziele für diese zu definieren. Die Studien analysieren Trends und zukünftige Herausforderungen der jeweiligen Branchen dahingehend analysiert, wie SOA dabei helfen kann, angesichts sich schnell ändernder Rahmenbedingungen neue Geschäftsziele zu erreichen.
Den SmartBusiness INsight-Studien werden darüber hinaus so genannte Key Agility Indicators an die Seite gestellt, die Kunden bei der Analyse unterstützen, wie schnell sie auf Wechsel im Vergleich zum Wettbewerb reagieren können. Diese Indikatoren können in den WebSphere Business Modeler importiert werden und nutzen damit die Vorteile des IBM Business Process Management (BPM)-Angebotes.
Kunden können diese identifizierten Initiativen mit Hilfe der branchenspezifischen Lösungen der IBM bestehend aus Services, Software und Hardware und basierend auf offenen Standards umsetzen. Gemeinsam mit Business Partnern fügt IBM seinem bestehenden Portfolio zudem neue Business Frameworks hinzu, darunter solche für die Integration der Produktentwicklung sowie für Petrochemie und die öffentliche Sicherheit.
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