01.12.2009 | Redakteur: Ulrich Roderer
ThinPrints Technologie der Druckervirtualisierung soll im vierten Quartal 2010 für Google Chrome OS auf den Markt kommen.
Google Docs, die Office Suite von Google Apps, sowie die 2010 erscheinende Web-Version von Microsoft Office 2010 verändern die Anwendungsarchitektur. Applikationen werden zunehmend als reine Webanwendungen in der Cloud zur Verfügung gestellt.
Cloud Computing schafft damit neue Probleme beim Drucken, da eine Vielzahl von unterschiedlichen Endgeräten auf Drucker Zugriff haben müssen. Kommt dann ein Endgerät zum Einsatz, das selbst über kein oder nur über ein limitiertes Drucksystem verfügt, so muss bislang auf die Druckausgabe verzichtet werden.
„Google Chrome OS wird den Trend zu minimalistischen, browserzentrierten Endgeräten wie beispielsweise Netbooks weiter verstärken“, sagt Charlotte Künzell, Vorstandsmitglied bei ThinPrint.
ThinPrints neue Cloud-Printing-Lösung verfolgt den Ansatz, das komplette Drucksystem in die Cloud zu verlagern und das Endgerät quasi nur als Hilfsmittel für die Kommunikation zwischen Anwendung und Drucker zu verwenden. Dabei stellt das Unternehmen sicher, dass alle aktuell von Microsoft Windows unterstützten Drucker verwendet werden können.
Einen Eindruck, wie ThinPrint Cloud-Printing-Geräte ohne eigenes Drucksystem zum Drucken bringt, vermittelt ein Video bei YouTube. In Kombination mit den Cloud Services Google Apps lassen sich mit der neuen Technologie fast vollständige Arbeitsplätze schaffen.
Das Release des ThinPrint Cloud Printing Services für Google Chrome OS wird für das vierte Quartal 2010 erwartet.
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2042399)