08.06.2007 | Redakteur: Florian Karlstetter
Microsoft hat auf seiner jährlich stattfindenden Technologie-Konferenz TechEd erste Informationen über kommende Produkte preisgegeben. Hierzu zählen der Microsoft SQL Server 2008, Forefront Client Security, Visual Studio und die Business Process Management-Plattform Biztalk Server.
Die nächste Generation des SQL Servers, bislang unter dem Codenamen „Katmai“ entwickelt wird offiziell Microsoft SQL Server 2008 heißen. Der Datenbank-Server soll mehr Sicherheit, höhere Skalierbarkeit und ein auf Regeln basiertes Management bieten.
Neue Anwendungen können mit Hilfe des .NET Frameworks entwickelt werden; anstelle von Tabellen und Zahlenkolonnen basiert die Programmierung dabei auf Geschäftseinheiten. Darüber hinaus wird die neue Version des SQL Servers verbesserte Business-Intelligence-Funktionen mitbringen. Möglich machen soll dies eine enge Integration mit MS Office.
Ab sofort kann eine erste öffentliche CTP-Version (Community Technology Preview) des SQL Servers 2008 aus dem Internet heruntergeladen werden (siehe Link).
Auch eine zweite Beta-Version des Biztalk Servers 2006 R2 (Rollup 2) ist ab sofort verfügbar – mit der finalen Version wird im dritten Quartal 2007 gerechnet. Die BPM-Plattform (Business Process Management) bietet eine RFID-Infrastruktur, nativen Support für EDI (Electronic Data Interchange) sowie neue Technologien für die Integration von .NET Framework 3.0, 2007 Microsoft Office System und Windows Vista.
Eine CTP-Version der Biztalk Services und die erste öffentliche Beta des .NET Frameworks 3.5 unterstützen Microsofts Ansatz der Service-orientierten Architektur (SOA) und die Entwicklung dynamischer Anwendungen. Für Interoperabilität zwischen .NET und IBM Websphere sorgt der .NET StockTrader.
Voraussichtlich noch diesen Sommer erscheinen soll eine zweite Beta von Microsoft Visual Studio 2008 (Codename Orcas). Sie enthält die neue Visual Studio Shell, mit dem Entwickler individuelle Tools auf Basis der Visual Studio IDE (Integrated Development Environment) erstellen und verteilen können.
Die Forefront Sicherheitsproduktlinie der nächsten Generation, unter dem Codenamen „Stirling“ bekannt, wird die kommende Version von Forefront Client Security, Server Security, Sicherheits- und Zugangslösungen sowie mit System Center Essentials 2007 eine einheitliche Management-Konsole enthalten.
Dabei handelt es sich um ein verteiltes Verwaltungssystem, das Unternehmen dynamisch vor neuen Bedrohungen schützt. Sicherheitsrichtlinien können damit einmal auf Basis von Active Directory eingerichtet und anschliessend auf alle Forefront-Produkte angewendet werden. Eine erste Preview-Version ist für die zweite Jahreshälfte 2007 geplant – die Final wird es voraussichtlich erst Anfang 2009 geben.
Aktuell kann die Beta 2 der Forefront Server Security Management Konsole aus dem Internet heruntergeladen werden.
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