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Open Source ist schon lange eine akzeptierte Alternative zu teurer herkömmlicher Software und das nicht nur bei privaten Anwendern. Vor allem im Business-Sektor hat sich Open Source als Konkurrent zu proprietären Anwendungen etabliert. Hintergrund sind günstige Preise, kurze Entwicklungszyklen, umfangreiche Funktionalität, Konnektoren zu quasi allen Anwendungen und die große Entwicklergemeinde.
Praktisch jedes Unternehmen muss von Zeit zu Zeit oder regelmäßig Daten integrieren. Das heißt, Daten aus einer Quelle entnehmen, nach definierten Regeln umwandeln, katalogisieren, die Qualität prüfen und gegebenenfalls verbessern und schließlich in ein Zielsystem, etwa ein Data-Warehouse oder direkt in eine andere Applikation laden. Dabei beschränkt sich dieser Prozess nicht auf eine geschlossene IT-Infrastruktur: Informationen fließen in weltweit verzweigten Netzwerken zwischen unterschiedlichen Systemen, zwischen Lieferanten und Kunden, zwischen Firmen und ihren Partnern und zwischen Kontinenten hin und her.
In der Vergangenheit mussten Unternehmen entweder für jeden Datenaustausch eine eigene Schnittstelle programmieren oder teure Speziallösungen einkaufen. Diese Schwierigkeiten förderten das Entstehen einer Open-Source-Lösung. Talend war einer der ersten Anbieter, der dieses Problem adressierte. 2006 gegründet, zählt das Unternehmen heute bereits über 300.000 Anwender, die Feedback, Support und vor allem neue Entwicklungen bereitstellen.
Auf dem Weg zur Komplettlösung
Binnen weniger Jahre hat sich so Datenintegration auf Basis von Open Source etabliert. Ebenso schnell entwickelten sich die Bedürfnisse der Anwender in neue Richtungen. Unternehmen benötigen mittlerweile eine Komplettlösung, um alle Facetten rund um das Thema Daten abzudecken. Dazu gehören u.a. Data Quality, Data Profiling, Master Data Management (MDM) und, je größer die Umgebung wird, auch OnDemand Lösungen.
Diese Entwicklung verstärkte die Akzeptanz von Open Source. Denn im Gegensatz zu proprietären Anbietern, bei denen oft Jahre vergehen, bis neue Funktionalitäten integriert werden und viele Anwenderwünsche, insbesondere Konnektoren zu Anwendungen, niemals erfüllt werden, können Open Source Anbieter schneller reagieren. Heute deckt Open Source all diese Themen ab. Entweder durch eigene Entwicklungen oder Know-how aus der Community. Neben der reinen Leistungsfähigkeit ist damit auch der Funktionsumfang gleich groß oder sogar umfangreicher als bei proprietärer Software.
posted am 23.11.2009 um 09:39 von Unregistriert
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