Virtual Appliances

Auf die Plätze, fertig, los

02.06.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Achim Karpf

Inbetriebnahme

Beim Einsatz von Virtual Appliances gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten. Im ersten Schritt muss eine virtualisierte Umgebung eingerichtet werden, in der die virtuellen Geräte laufen. Mit VMware ist dieser Schritt einfach und kostet vorerst auch nichts.

Wenn noch keine VMware-Virtualisierungslösung installiert ist, kann entweder der VMware Player oder der VMware Server kostenlos von der Webseite heruntergeladen werden, um die Virtualisierungsumgebung in Betrieb nehmen zu können. Sobald der VMware Player oder der VMware Server installiert ist, ist der nächste Schritt die Auswahl von interessanten virtuellen Geräten. Diese findet man auf dem Virtual Appliance Marketplace von VMware (www.vmware.com/ appliances), auf dem derzeit knapp 600 virtuelle Geräte angeboten werden.

Nachdem das passende virtuelle Gerät ausgewählt wurde, erfolgt der Klick auf den entsprechenden Download-Link („Try“ oder „Buy“ für VMware zertifizierte Virtual Appliances oder „Download“ für alle anderen virtuellen Geräte) und die Weiterleitung zur Host-Seite, um den Download-Prozess zu beginnen. Normalerweise ist die Virtual Appliance in einer Zip-Datei verpackt.

Sobald der Download beendet ist, muss die Datei entpackt werden, um das Verzeichnis für das virtuelle Gerät zu erstellen. In diesem Verzeichnis befindet sich ein „Read Me“- oder „Getting Started“-Dokument, das vor dem Start der Virtual Appliance genau gelesen werden sollte. Dieses Dokument enthält in der Regel den Standardbenutzernamen und das zur Anmeldung erforderliche Kennwort. Der nächste Schritt erfordert die Identifi zierung der Datei mit den Einstellungen für die virtuelle Maschine.

Diese Datei wird die einzige mit einer vmx-Dateierweiterung im Verzeichnis der virtuellen Appliance sein. Das virtuelle Gerät wird durch einen Doppelklick auf diese Datei gestartet, da vmx-Dateien mit der Standard-VMware-Virtualisierungsumgebung verknüpft sind. In wenigen Sekunden wird die Virtual Appliance gestartet. Gegebenenfalls müssen noch einige Informationen eingegeben, die Bedingungen der EULA akzeptiert und das Standardkennwort geändert werden. Zum Schluss des Boot-Prozesses wird man normalerweise noch aufgefordert, den Browser zu öffnen und zum Web-Interface des virtuellen Gerätes zu navigieren, um den Rest der Konfi guration durchzuführen. Sobald alle Schritte durchgeführt wurden, ist das virtuelle Gerät fertig für den Betrieb.

Ob neuer Blogg-Server, Wiki-Server oder Web-2.0-Anwendung – es muss nie wieder eine komplizierte Grundkonfiguration durchgeführt werden, um neue Lösungen in Betrieb zu nehmen. W

a

Inhalt des Artikels:

zurück »1 »2

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2013806)

Kostenrechnung für Cloud-Services
Was der CIO bei der Kostenrechnung zu beachten hat:

  • Erste Schritte
  • Verschiedene Assetzuordnungen
  • Verdeckte Kostenarten
  • u.v.m.


>> Jetzt Leitfaden lesen!



IT-Infrastrukturen
Vereinfachte und effizientere IT-Infrastrukturen dank  Standardisierung auf eine einzige Datenbankplattform!



>> Jetzt mehr erfahren