VMware Infrastrucutre 3.5 Modular und skalierbar

Managementzentrale für virtualisierte Serverfarmen

01.06.2008 | Autor / Redakteur: SearchDataCenter.de / Achim Karpf

VMware Infrastructure virtualisiert und sammelt Standard-Server und ihre angeschlossenen Netzwerke und Speicher.

VMware Infrastructure ist eine Software-Suite zur Optimierung des Betriebs und des Managements von Standard-IT-Umgebungen mittels Virtualisierung – vom Desktop-Computer bis hin zum Rechenzentrum. Die Virtualisierungslösung ist sofort einsetzbar und kann für eine Vielzahl von Umgebungen und Anwendungen genutzt werden.

VMware Infrastructure bietet integriertes Management, Ressourcenoptimierung, Business Continuity und operative Automatisierungsfunktionen, mit deren Hilfe VMware Infrastructure transformative Kosteneinsparungen sowie verbesserte operative Effizienz, Flexibilität und IT-Service-Levels erzielt werden können. In der aktuellen Version liefert VMware Infrastructure mit aufeinander abgestimmten Modulen und Komponenten flexible Lösungen für IT-Umgebungen in jeder Größenordnung. Ein skalierbarer Ausbau, vom einzelnen Host mit lokalen Festplatten bis zur Serverfarm mit zentralem Speicher im SAN, ist jederzeit möglich.

VMware Infrastructure reduziert einige Einschränkungen, die durch zusätzliche Hardware entstehen. Dadurch stehen Unternehmen neue Funktionalitäten zur Verfügung:

Konsolidierung von Produktionsservern und Kostenkontrolle

Die Serveranzahl wird durch Ausführen von Software-Anwendungen in virtuellen Maschinen auf weniger, dafür aber höher skalierbareren, zuverlässigen Servern der Enterprise-Klasse reduziert. In der Praxis hat sich bisher gezeigt, dass pro physischem Prozessor mindestens 19 virtuelle Maschinen konsolidiert werden können. Dadurch wird die Servernutzung erheblich verbessert sowie die Serveranzahl beschränkt.

Erweiterter Business-Continuity-Schutz zu niedrigeren Kosten

Administratoren können mit VMware Infrastructure eine einheitliche Disaster-Recovery-Plattform implementieren, mit deren Hilfe viele virtuelle Produktionsmaschinen bei Hardware-Ausfällen wiederhergestellt werden können, ohne dass Investitionen in kostenintensive Zuordnungen von Produktions- und DR-Hardware im Verhältnis 1:1 getätigt werden müssen.

Optimieren von Software-Tests und -Entwicklung

Es können getrennte Entwicklungs-, Test- und Staging-Umgebungen mit mehreren Betriebssystemen und mehrstufigen Anwendungen konsolidiert werden. Zudem ist das Einrichten von Self-Service-Entwicklerportalen zur Verbesserung der Entwicklerproduktivität möglich.

Sichern und Management von Unternehmens-Desktops

Unternehmens-Desktops von geografisch verteilten Arbeitskräften können durch das Bereitstellen eines standardmäßigen Images in einer virtuellen Maschine vereinheitlicht und gesichert werden. Gleichzeitig kann der Administrator standardisierte Unternehmens-Desktop-Umgebungen zur Verfügung stellen, die auf virtuellen Maschinen ausgeführt werden und auf die über Thin-Clients oder PCs zugegriffen wird.

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