Weltweit größter Schulranzenhersteller setzt auf FlexFrame for SAP von Fujitsu Siemens Computers

Sternjakob optimiert mit flexibler SAP-IT-Infrastruktur seine Geschäftsprozesse

07.04.2008 | Autor / Redakteur: Siegfried Dannehl / Ulrich Roderer

Datenverkehr ohne „Baustellen“

Mitte Mai 2006 wurde, um Erfahrung mit der neuen Infrastruktur zu sammeln, im Rahmen eines Pilotprojekts das vorhandene R/3-Testsystem auf der neuen Plattform implementiert. Aufgrund des problemlosen Betriebs folgte bereits zwei Wochen später das R/3-Produktivsystem. Anfang Juni begann der geplante Releasewechsel inklusive Codepage-Konvertierung auf mySAP ERP 2004. Auch hier erfolgte die Umstellung aus Sicherheitsgründen zuerst auf dem Test- und Entwicklungssystem, bevor nach gründlicher Testphase Ende August 2006 auch der Releasewechsel für das Produktivsystem folgte. Die Vertriebsmitarbeiter greifen nach wie vor auf das altbekannte Warenwirtschaftssystem zu. Dieses läuft aber nun auf einer stabilen und zukunftsfähigen Plattform, die sich flexibel an schnell ändernde Geschäftsanforderungen anpassen lässt.

Auch die Hochverfügbarkeit der IT-Infrastruktur sowie die Sicherheit der Daten wurde durch den Einsatz der Flexframe-Lösung wesentlich gesteigert. Während in der Vergangenheit beim Ausfall des Produktivsystems nach Einspielung der Backup-Bänder das leistungsärmere Testsystem einspringen musste, geht es heute schneller und einfacher. „Der integrierte NetApp-Filer ermöglicht uns die bequeme Datensicherung mittels Snapshots. Zudem haben wir auf Basis des Filers einen Metro-Cluster aufgesetzt, der die Anwendung im laufenden Betrieb in einen anderen Brandabschnitt des Gebäudes spiegelt. Eine Funktionalität, die Flexframe for SAP standardmäßig zur Verfügung stellt“, erläutert Beres begeistert. Und um auch für den unwahrscheinlichen Fall eines „Super-GAUs“ gerüstet zu sein, werden für die ca. 400 GByte Produktivdaten, die wöchentlich um ca. 500 MByte wachsen, zusätzliche Bandsicherungen gefahren. Restore-Tests haben gezeigt, dass das Unternehmen selbst bei einem Totalverlust der gesamten IT-Infrastruktur binnen zwei Tagen wieder produktiv arbeiten kann.

Die Weichen sind gestellt

Mit dem Gefühl, eine gleichermaßen sichere wie ausbaufähige Basisinfrastruktur zu besitzen, kann sich IT-Leiter Beres der Evaluierung neuer Anwendungen widmen, welche die Prozesseffizienz, die Kundenzufriedenheit und damit die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens weiter steigern. Seit dem Frühjahr 2007 läuft bereits erfolgreich eine SAP Business Warehouse Testinstallation. Nach dem Einbau eines neuen Applicationnode in die Flexframe-Architektur, soll das System im Frühjahr 2008 den Produktivbetrieb aufnehmen. Ein CRM-System und die Einrichtung einer SAP-basierten Portallösung stehen mittelfristig auf der Wunschliste und erste Tests laufen. Ähnlich wie bei IT-Leiter Beres, fällt auch das Resümee von Liebler durchweg positiv aus. „Wir wollen dynamisch wachsen. Die Einsparungspotentiale, die uns FlexFrame for SAP insbesondere bei den Administrationskosten eröffnet, bietet uns die Möglichkeit 20 bis 30 Prozent zu wachsen, ohne neues IT-Personal einstellen zu müssen.“

Inhalt des Artikels:

zurück »1 »2 »3

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)



Spamschutz 

Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2011855)

Kostenrechnung für Cloud-Services
Was der CIO bei der Kostenrechnung zu beachten hat:

  • Erste Schritte
  • Verschiedene Assetzuordnungen
  • Verdeckte Kostenarten
  • u.v.m.


>> Jetzt Leitfaden lesen!



IT-Infrastrukturen
Vereinfachte und effizientere IT-Infrastrukturen dank  Standardisierung auf eine einzige Datenbankplattform!



>> Jetzt mehr erfahren