Virtualisierung im DataCenter
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Virtualisierung
Rechner-Virtualisierung schafft eine Abstraktionsebene zwischen Hardware und Betriebssystem sowie den Anwendungen und Diensten, die auf dem Betriebssystem eingesetzt werden. Die technische Grundlage für diese Abstraktion ist heute zumeist der so genannte Hypervisor. Auf diesem Hypervisor können Anwender mit Virtualisierungs-Software virtuelle Maschinen (VM) erstellen. Dabei handelt es sich um in sich geschlossene Rechenumgebungen, die sich wie ein herkömmlicher, physischer Rechner handhaben und einsetzen lassen.
Ein ganzer Verbund von 20, 30 oder mehr VM findet auf einer entsprechend leistungsfähigen Hardware Platz. Jede virtuelle Maschine verfügt über einen eigenen virtuellen Hardware-Satz, wie z. B. RAM-Speicher, CPU, NIC, usw., auf den das Betriebssystem und die Anwendungen geladen werden. Das Betriebssystem erkennt, unabhängig von den tatsächlichen physischen Hardware-Komponenten, einen konsistenten und normalisierten Hardware-Satz.
Virtuelle Maschinen sind in Dateien eingekapselte Komponenten. Somit kann eine virtuelle Maschine schnell gespeichert, kopiert und bereitgestellt werden. Komplettsysteme (voll konfigurierte Anwendungen, Betriebssysteme, das BIOS und die virtuelle Hardware) können aufgrund des Wegfalls von Ausfallzeiten und der kontinuierlichen Auslastungskonsolidierung binnen Sekunden von einem physischen Server auf einen anderen verschoben werden.
Virtualisierung gab es schon immer
Mainframes und Unix-Server mit ihren RISC-CPUs bieten schon seit den 60er-Jahren Möglichkeiten der Partitionierung von Hard¬ware-Ressourcen. Zunächst handelte es sich dabei um relativ starre elektronische Schaltungen. Schnell kamen dann aber die Methoden der logischen Partitionierung mit-hilfe einer Abstraktionsschicht ins Spiel. Unix-System-Virtualisierung war von Anfang an leicht umzu-setzen, bot Sicherheit und Performance, weil sie Prozessorseitig unterstützt wurde – anders als bei x86-CPUs.
Virtuelle Maschinen für x86-Rechner gibt es erst seit knapp sieben Jahren. Von CPU-seitiger Unterstützung war hier noch keine Spur zu sehen. Die ersten Host-basierten Produkte wie VMwares Workstation oder Virtual PC von Connectix (2003 von Micro¬soft gekauft) adressierten damals vor allem Software-Entwickler, die Gefallen an den Möglichkeiten der Virtua¬lisierung ihrer Testumgebungen fanden.
Partitionierung
• Mehrere Anwendungen und Betriebssysteme werden auf einem physischen System unterstützt.
• Server können entweder auf Basis einer Scale-up- oder einer Scale-out-Architektur in virtuelle Maschinen konsolidiert werden.
• Rechenressourcen werden als ein Pool behandelt, die virtuellen Maschinen auf kontrollierte Art und Weise zugewiesen werden.
Isolierung
• Virtuelle Maschinen sind vollständig von der Server-Maschine und anderen virtuellen Maschinen isoliert. Im Falle eines Ausfalls einer virtuellen Maschine bleiben die übrigen Maschinen davon unberührt.
• Daten können nicht auf andere virtuelle Maschinen ausweichen, und Anwendungen können nur über konfigurierte Netzwerkverbindungen miteinander kommunizieren.
Kapselung
• Die gesamte virtuelle Maschinenumgebung wird in einer Datei gespeichert und ermöglicht dadurch einfaches Sichern, Verschieben und Kopieren.
• Der Anwendung wird eine standardisierte, virtualisierte Hardware gegenübergestellt, die Kompatibilität gewährleistet.
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