19.03.2009 | Redakteur: Dr. Stefan Riedl
In einer Zeit, in der sich Unternehmen stärker vernetzen, werden Kampfansagen rar. »Coopetition« zählt zum geflügelten Wort. IBM hingegen bezieht klar Position gegen den Microsoft-Konzern.
Big Blue positioniert sich deutlich gegen Microsoft. Andreas Pleschek, Manager of Open Client Sales Lotus Software bei IBM, bestätigt diese Marschroute auch mit der hauseigenen Infobroschüre »Das Microsoft-freie Büro«. »Wir schlagen einen direkten Tonfall gegen Microsoft an, was bei unseren Kunden sehr gut ankommt«, so Pleschek. Besagte Broschüre verdeutlicht dem Leser, wie er mit Hilfe von IBM Produkte aus Redmond gänzlich umgehen kann:
Ein wichtiger Punkt auf der IBM-Agenda für 2009 heißt »Virtual Linux Desktop«. Auch damit holt das Unternehmen gegen Microsoft aus. IBM Global Technologies Services hat seine Dienstleistungen bereits erweitert und kooperiert hierfür mit dem Open-Source-Spezialisten Topalis. Das Angebot soll Festinstallationen von Windows auf Arbeitsplatzrechnern durch eine zentral administrierbare Virtual Desktop Infrastructure ersetzen. Auch Business-Partner sollen von dieser Virtualisierungs-Initiative profitieren. Voraussetzung ist, dass sie die nötigen Skills aufbauen. IBM erarbeite derzeit Schulungs-Möglichkeiten.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Komponenten das IBM-Paket enthält sowie Grundsätzliches zu virtuellen Desktops.
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