15.11.2007 | Redakteur: Katrin Hofmann
Den höchsten Kostenanstieg verzeichnete der weltweite Mittelstand entsprechend den Ergebnissen einer Studie von IBM in den vergangenen zwei Jahren bei den Ausgaben für Energie. Um die Mehrausgaben in Grenzen zu halten, setzen zahlreiche Firmen bei ihrer IT an. In Deutschland dominiert dabei der Kauf energiesparender Geräte.
Die weltweite Teuerungsrate für Strom liegt nach den Ergebnissen einer Untersuchung von IBM über der für Gesundheit, Gehälter oder Miete. Eine Ausnahme ist Deutschland: Hier wurden von den befragten Mittelständlern als Kostentreiber Nummer eins die Gehälter genannt. Dennoch investieren auch hierzulande schon heute 20 Prozent der KMUs in energiesparende Geräte. Weltweit kaufen sich 33 Prozent der Befragten stromsparende Hardware. Zwölf Prozent der deutschen Mittelständler verlassen sich auf die Konsolidierung ihrer Server (22 Prozent weltweit). Eine bessere Auslastung ihrer Geräte streben vier Prozent der Firmen in Deutschland und 22 Prozent der Unternehmen weltweit an.
Insgesamt ergreifen weltweit laut IBM 55 Prozent der KMUs Maßnahmen, um den Energieverbrauch ihrer IT zu senken. Für knapp die Hälfte weltweit und 42 Prozent der deutschen Firmen spielt beim Einkauf von neuer Hardware der Verbrauch eine wesentliche Rolle. Ebenfalls Strom sparen wollen die Firmen mittels energiesparender Beleuchtung oder automatischen Abschaltern nicht genutzter Stromfresser.
Für die Studie befragte IBM 1.373 IT-Entscheider aus mittelständischen Firmen telefonisch. 130 der Befragten waren in deutschen Firmen beschäftigt.
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